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	<title>Hausmitteilung &#8211; Walters Werkstatt: Theologie, Gesellschaft und Kirche</title>
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	<description>Texte aus der norddeutschen Tiefebene</description>
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	<title>Hausmitteilung &#8211; Walters Werkstatt: Theologie, Gesellschaft und Kirche</title>
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		<title>Was inzwischen geschah</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 13:09:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein konzentrierter Rückblick auf die letzten fünf Jahre<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ferlebtes%2Fwas-inzwischen-geschah%2F&amp;action_name=Was%20inzwischen%20geschah&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2015 ist auf dieser Seite nicht mehr viel passiert. Das hängt damit zusammen, dass die letzten fünf Jahre zu den anstrengendsten meines Lebens gehörten. Ich habe viele neue Dinge erlebt und gelernt, ich habe intensiv reflektiert, aber mir blieb weder die Kraft noch die Zeit, um darüber zu bloggen. Manchmal war es auch nicht möglich, weil es um Personen ging, die ich durch eine Veröffentlichung vielleicht beschädigt hätte. Jetzt habe ich es wenigstens geschafft, diese Webseite zu überarbeiten, sie zu einem anderen Provider zu transferieren und wieder in einen entwicklungsfähigen Zustand zu versetzen.</p>
<p>Um das alles nicht ganz so abstrakt zu lassen, will ich wenigstens im Überblick erzählen, was mich in den letzten Jahren beschäftigt hat.</p>
<h4>Geflüchtete in unserer Gemeinde</h4>
<p>Da war zunächst einmal die Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete, die im Oktober 2015 buchstäblich über Nacht in unserer Gemeinde entstanden ist. Mit einigen Nachbargemeinden haben wir uns dort von Anfang an engagiert (wenigstens <a href="https://www.walterfaerber.de/rueckblick-auf-zweieinhalb-jahre-1-in-der-geblaesehalle/">darüber habe ich etwas geschrieben</a>). Und auch nachdem die Einrichtung im Frühjahr 2016 auslief, beanspruchte mich die Arbeit mit den christlichen Iranern, die zu uns in die Gemeinde gekommen waren, zusätzlich zur normalen Gemeindearbeit. Verhandlungen mit Behörden und Kommunen, aber auch die Betreuung über Sprachbarrieren hinweg brauchten viel Zeit und Kraft.</p>
<p>Gleichzeitig waren die Iraner aber auch eine enorme Bereicherung: zunächst einmal für uns persönlich, aber auch für die Gemeinde. Von interkultureller Kompetenz habe ich nie gesprochen, aber die Präsenz so vieler Christen aus einem anderen Kulturkreis war für viele Menschen aus unsere Gemeinde eine prägende Erfahrung.</p>
<p>Als das dann langsam in einen Normalbetrieb übergegangen war, folgten die Anhörungen beim Bundesamt, vor allem 2017. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich frühmorgens nach Braunschweig gefahren bin, nur um dann einen ganzen Vormittag in einem zugigen Warteraum zuzubringen, in der Hoffnung, dass es diesmal nicht so lange dauern würde, bis der betreute Flüchtling oder die betreute Familie an der Reihe wäre. In der Regel wurde diese Hoffnung enttäuscht, und wir kamen irgendwann am mehr oder weniger späten Nachmittag zurück. Ich erlebte mit, wie sehr es vom jeweiligen Interviewer<img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2015-16-168x300.png" alt="" width="168" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-6957" srcset="https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2015-16-168x300.png 168w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2015-16.png 539w" sizes="(max-width: 168px) 100vw, 168px" /> und anderen Zufällen abhing, ob ein Flüchtling im ersten Anlauf anerkannt wurde oder nicht. Menschen, deren Geschichten mir äußerst windig und zweifelhaft erschienen, wurden anerkannt, und andere, deren christlichen Glauben ich als sehr persönlichkeitsprägend erlebt hatte, wurden als unglaubwürdig abgelehnt. Diese Zeit war körperlich wie emotional sehr belastend.</p>
<p>Im Anschluss daran kamen Gerichtstermine mit denen, die nicht anerkannt worden waren und dagegen klagten. Im Verwaltungsgericht waren die Räume angenehmer und die Richterinnen und Richter meistens sorgfältiger im Umgang mit dem Einzelfall. Aber bis heute sind einige Verfahren noch nicht zur Verhandlung gelangt.</p>
<p>Inzwischen sind viele unserer iranischen Freunde weitergezogen (meistens in größere Städte), aber immer noch sind in so gut wie jedem Gottesdienst in Groß Ilsede auch iranische Christen dabei.</p>
<h4>Dienstende</h4>
<p>Ende Mai 2019 <a href="https://www.walterfaerber.de/predigten/epheser03_14-21-vieldimensionale-erkenntnis/">bin ich aus dem Pfarrdienst ausgeschieden</a>. Die Vorbereitungen und Vorüberlegungen dazu haben schon einige Jahre vorher begonnen. Da absehbar war, dass meine Stelle nach meinem Ausscheiden reduziert werden würde, haben wir in Zusammenarbeit mit drei Nachbargemeinden eine neue Struktur vorbereitet, die dann wenigstens zwei volle Pfarrstellen umfasste. Auch dafür war viel Überzeugungsarbeit zu leisten, die zeitweise ebenso anstrengend war wie die Anhörungen beim Bundesamt. Aber im Frühjahr 2019, kurz vor meinem Ausscheiden, war alles beschlossen und in Kraft.</p>
<p>Das Ende meines Berufstätigkeit habe ich weder als großen Verlust noch als große Befreiung erlebt. Zunächst absorbierten andere Dinge meine Aufmerksamkeit; und dann wird mir immer deutlicher, dass jetzt etwas Neues begonnen hat, das nur langsam Konturen annimmt (s.u.). Ich freue mich sehr darauf. Gelegentlich helfe ich in der Gemeinde aus, aber vor allem bin ich dabei, Neues anzugehen.</p>
<h4>Persönliches</h4>
<p><img decoding="async" src="https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2020-08-10_11-17-36-scaled-1-1024x681.jpg" alt="" width="512" height="340" class="alignleft size-large wp-image-6956" srcset="https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2020-08-10_11-17-36-scaled-1-1024x681.jpg 1024w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2020-08-10_11-17-36-scaled-1-300x199.jpg 300w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2020-08-10_11-17-36-scaled-1-768x511.jpg 768w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2020-08-10_11-17-36-scaled-1-1536x1021.jpg 1536w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2020-08-10_11-17-36-scaled-1-2048x1362.jpg 2048w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2020-08-10_11-17-36-scaled-1-1200x798.jpg 1200w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/2020-08-10_11-17-36-scaled-1-1980x1316.jpg 1980w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" />Schon lange hatten wir überlegt, wo wir wohl nach unserem Auszug aus dem Pfarrhaus wohnen würden. 2017 entschieden wir uns für ein älteres Haus in der Nähe unserer bisherigen Wohnung, deren Lage wir zu schätzen gelernt hatten. Wir wollten nicht auf die grüne Wiese ziehen, sondern möglichst im Zentrum des Ortes bleiben. Hätten wir aber vorher geahnt, wie aufwendig, zeitraubend und mühsam es sein würde, dieses Haus zu modernisieren, dann hätten wir uns vermutlich doch noch etwas anderes gesucht. Das wäre schade gewesen, denn das Haus ist bis heute genau das, was wir uns gewünscht haben. Aber erst die Planungen und dann die Bauarbeiten, die sich immer mehr in die Länge zogen, belasteten sehr. Bis heute ist das Haus noch nicht ganz fertig. Aber im Januar 2020, noch kurz vor der Corona-Zeit, konnten wir endlich in ein einigermaßen bewohnbares Haus umziehen.</p>
<p>Auch in der Familie haben wir in dieser Zeit viele Veränderungen erlebt: 2018 wurde unser erstes Enkelkind geboren, 2020 das zweite. Das hat meine Sicht auf die kommende Klimakatastrophe grundlegend verändert. Ich kenne jetzt Menschen, die meinem Herzen nahe sind und &#8211; nach heutigen Wahrscheinlichkeiten &#8211; gute Chancen haben, noch das 22. Jahrhundert zu erleben und dann in einer Welt leben zu müssen, die sich vielleicht um 3 Grad erwärmt hat. Das ist viel beunruhigender als alles, was ich bisher schon über die wahrscheinlichen Folgen unseres Raubbaus an der Schöpfung wusste. Ende 2018 erkrankte meine Mutter an Krebs. Sie starb, drei Wochen nach Beginn meines Ruhestands, im Juni 2019. Die Auflösung der Wohnung und die Regelung anderer Angelegenheiten beschäftigten meine Schwester und mich bis Anfang 2020; ganz abgeschlossen ist das alles bis heute nicht.</p>
<p>Das alles führte dazu, dass ich das Dienstende gar nicht als solches erlebte. An die Stelle der Arbeit im Pfarramt trat nun nahtlos die Arbeit am Haus: auf der Baustelle und in vielen Detailentscheidungen, deren Folgen meist schwer abzusehen waren. Im Rückblick kann ich wirklich nur sagen, dass Gott uns haarscharf an vielen möglichen Katastrophen vorbeigeleitet hat. Alle vorherigen Zukunftsplanungen waren zunächst Makulatur, weil die Arbeit mit dem Haus keinen anderen Spielraum zuließ. Bis heute ist das noch nicht vorbei. Allerdings komme ich jetzt langsam zu anderem, zB zur Arbeit an dieser Webseite.</p>
<h4>Zukunftsperspektiven</h4>
<p>Noch während meines aktiven Dienstes habe ich den Posten des Lektorenbeauftragten im Kirchenkreis übernommen, um auch in Zukunft ein kirchliches Praxisfeld zu haben, das zu meinen Schwerpunkten passt. Seit 2019 organisiere ich in diesem Rahmen eine regionale Lektorenausbildung. Es macht große Freude, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ein echtes Interesse an Inhalten haben und sich damit in ihren Gemeinden einbringen wollen.</p>
<p>Kurz nach unserem Umzug begann dann der Corona-Lockdown. Für mich selbst änderte sich nicht sehr viel: die Handwerker arbeiteten weiter, die Baumärkte wurden nur kurz geschlossen, und ich war sowieso den ganzen Tag am Haus beschäftigt und hätte keine Zeit gehabt, um unter Leute zu gehen. Nur mein zweites Enkelkind habe ich zum ersten Mal im Sommer gesehen, als es schon deutliche Krabbel-Ambitionen hatte. Durch den Wegfall fast aller kirchlichen Veranstaltungen hatten aber nun KollegInnen Zeit für etwas, was sonst im Pfarramt so gut wie unmöglich ist: regelmäßige Treffen mit Bibelarbeit und intensiven Gesprächen. Möglich wurde das durch die Videokonferenzen, die wir erst in der Corona-Zeit als einen guten Kommunikationskanal entdeckten. Nie, nie, nie wäre es vorher denkbar gewesen, dass wir uns viermal in der Woche ohne offiziellen Anlass sehen und sprechen. </p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UCmW9ycYZVpCV9PO5DItq9bg/"><img decoding="async" src="http://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/Titel-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" class="alignright size-medium wp-image-6955" srcset="https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/Titel-300x169.jpg 300w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/Titel-1024x576.jpg 1024w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/Titel-768x432.jpg 768w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/Titel-1200x675.jpg 1200w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2020/09/Titel.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Aus diesen Gesprächen erwuchs dann das Projekt der &#8222;<a href="https://www.youtube.com/channel/UCmW9ycYZVpCV9PO5DItq9bg/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">WG-Gottesdienste</a>&#8220; . Wir stellen uns vor, dass wir uns sonntags um 12 Uhr am Küchentisch unserer Pfarrhaus-WG treffen und miteinander Gottesdienst feiern. So, wie wir selbst es gerne tun würden, ohne Rücksicht auf kirchliche oder liturgische Vorgaben. Wir tun es allerdings auf Zoom, die WG ist nur virtuell, und für alle, die gern dabei wären, streamen wir das ganze auf YouTube. Nach einigen technischen Pannen klappt das jetzt ziemlich reibungslos. In meinem ganzen Berufsleben habe ich solche intensiven Diskussionen mit Amtsgeschwistern immer vermisst, und jetzt ist das plötzlich möglich. Wir haben inzwischen den Hebräerbrief, Amos und Micha bearbeitet, danach eine Psalmenauswahl, und im Augenblick ist der Kolosserbrief dran. Es ist enorm bereichernd, und sicher werden auch Früchte unserer Diskussionen noch den Weg auf diese Webseite finden.</p>
<p>Damit bin ich in der Gegenwart angekommen. Ich hoffe, dass ich in Zukunft doch etwas mehr Zeit habe, um Theologie zu entwickeln und auch hier zu teilen.<!-- /wp:post-content --></p>
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		<title>Schlüssel zu einer Welt voller Konflikte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2018 14:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auslegung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Offenbarung des Johannes (Teil 1)<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fauslegung%2Fdie-offenbarung-des-johannesschluessel-zu-einer-welt-voller-konflikte%2F&amp;action_name=Schl%C3%BCssel%20zu%20einer%20Welt%20voller%20Konflikte&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[offenbarungs-serie]</p>
<p><img decoding="async" src="http://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2018/03/Offenbarung-Cover.jpg" alt="" width="276" height="440" class="alignright size-full wp-image-4150" srcset="https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2018/03/Offenbarung-Cover.jpg 276w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2018/03/Offenbarung-Cover-188x300.jpg 188w" sizes="(max-width: 276px) 100vw, 276px" /><strong>Seit 2014 habe ich mich intensiv mit der Offenbarung des Johannes beschäftigt, habe über diese Schrift nachgedacht und über sie gepredigt. Nicht über ausgewählte Häppchen, sondern über den ganzen Text. Und im Lauf der Zeit wuchs in mir die Überzeugung, dass dies in mehrfacher Hinsicht ein Schlüsseltext ist.</strong></p>
<p>Warum?</p>
<p>Zunächst einmal ist das Buch der Abschluss der ganzen christlichen Bibel. Und wenn wir die Bibel als Gesamtheit ernst nehmen, dann sind Anfang und Ende Positionen, die noch einmal ein besonderes Gewicht haben. Für die Schöpfungsgeschichte würden wir das ja auch sofort zugeben. Es ist erstaunlich, wie viele im Vergleich dazu mit der Offenbarung fremdeln.</p>
<p>Damit es nicht bei diesem eher formalen Argument bleibt: In der Offenbarung geht es noch betonter als in vielen anderen Teilen der Schrift um die Gegenwart. Die Offenbarung ist ein Ausblick auch in die nachbiblische Zeit. Die Praxis der Gemeinden in der Zeit nach Jesus ist ausdrücklich das Thema. Deshalb stehen in den Kapiteln 2 und 3 die sieben Sendschreiben an sieben kleinasiatische Gemeinden, die letztlich für die Kirche insgesamt stehen. Die Offenbarung stellt &#8211; das ist ihr spezielles Anliegen &#8211; die Praxis dieser Gemeinden in einen globalen Horizont. Sie beschreibt die Rahmenbedingungen, unter denen seither christliche Gemeinden leben und arbeiten.</p>
<p>Welche sind das?</p>
<p>Die Offenbarung beschreibt eine Welt, die von dramatischen Erschütterungen und zerstörerischen Konflikten gezeichnet ist. Das war auch der Grund, weshalb ich mich auf den Weg durch dieses Buch gemacht habe: ich wolte den Hintergrund der Konflikte verstehen, die uns &#8211; gefühlt vielleicht seit Beginn des neuen Jahrtausends &#8211; immer heftiger auf den Leib rücken. Wichtige, aber nicht einzige Wegmarken waren für mich dabei die Finanzkrise von 2008 und der arabische Frühling 2011 mit all seinen Folgen, einschließlich des schrecklichen syrischen Bürgerkrieges. Und natürlich das Aufkommen eines neuen Autoritarismus weltweit und auch in unserem Land.</p>
<p>Als ich Anfang 2014 begann, mich in die Offenbarung einzuarbeiten, erlebten wir gerade aus der noch halbwegs sicheren Ferne die Euromaidan-Proteste in der Ukraine mit. Als ich knapp drei Jahre später im Neuen Jerusalem angekommen war, wurde Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten gewählt. Und jedes Mal (wie auch immer wieder zwischendurch) dachte ich: Es ist wirklich an der Zeit, noch einmal ganz neu auf die Offenbarung zu achten.</p>
<p>Für die Offenbarung spricht, dass sie solche Konflikte nicht als Unfälle in einer ansonsten stabilen Welt ansieht, sondern als charakteristisches Merkmal der Welt, in der die christlichen Gemeinschaften leben und oft genug auch zu kämpfen haben. Zu oft haben wir gehört, dass Jesus Frieden bringt. Ich verstehe, was damit gemeint ist. Aber ich glaube, dass wir heute vor allem verstehen müssen, warum er von sich gesagt hat, er sei &#8222;gekommen, um ein Feuer auf Erden anzuzünden&#8220; und ungeduldig darauf gewartet hat, dass es endlich zu brennen anfängt (Lukas 12,49ff). Von dieser Art von Konflikten, die Jesus provoziert (und selbst durchlitten) hat, redet die Offenbarung.</p>
<p>Sie bleibt aber nicht bei der Geschichte Jesu von Nazareth stehen, der zu Beginn des 1. Jahrhunderts mit seinen Anhängern durch Galiläa und Judäa zog, die Herrschenden herausforderte und in diesem Konflikt starb. Sie schreibt diese Geschichte fort in eine weltweite Zukunft hinein. Diese Zukunft ist unsere Situation &#8211; bis heute. Das Thema der Offenbarung ist die weltweite Ausbreitung des fundamentalen Konflikts, der spätestens bei Jesu Kreuzigung unübersehbar geworden ist. Es ist der Konflikt zwischen dem Gott der Liebe, der in Jesus kommt, um seine Schöpfung zu befreien, und den Mächten des Todes, die unsere Welt beherrschen, aussaugen und &#8211; wenn man sie lässt &#8211; am Ende zerstören werden.</p>
<p>In diesem Konflikt spielen die christlichen Gruppen eine Schlüsselrolle. Deshalb die Sendschreiben am Anfang der Offenbarung. Sie richten sich an sehr überschaubare Gruppen, die in einer religionssoziologischen Studie über das Kleinasien des 1. Jahrhunderts gar nicht auftauchen würden, weil sie zu klein waren. An eine gesellschaftsprägende Wirkung war überhaupt nicht zu denken. Die waren wahrscheinlich schon froh, wenn sie als Gemeinschaft überlebten. </p>
<p>Trotzdem verortet die Offenbarung sie im Zentrum des Konflikts. Ihre Standhaftigkeit und ihre Fähigkeit, die Differenz zu ihrer Umgebung aufrechtzuerhalten, sich nicht an die imperiale Ideologie zu verkaufen, ist von höchster Bedeutung.</p>
<p>Warum das so ist, und warum Johannes diese merkwürdigen Bilder benutzt, darüber folgt in Kürze mehr. Wer möchte, kann ab heute aber auch <a href="http://www.neukirchener-verlage.de/index.php?action=artikel&amp;subaction=zeige&amp;var=156.494&amp;sucheID=2645956">mein Buch über die Offenbarung des Johannes</a> lesen.<br />
[offenbarungs-serie]<!-- /wp:post-content --></p>
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		<title>&#8222;Evangelium&#8220; angekommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 14:07:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Buch in der Reihe "einfach emergent" ist veröffentlicht<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fbucher%2Fevangelium-angekommen%2F&amp;action_name=%26%238222%3BEvangelium%26%238220%3B%20angekommen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="http://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2012/06/langermarsch.jpg" alt="" width="152" height="245" class="alignleft size-full wp-image-2157" />Heute hab ich doch tatsächlich völlig unerwartet von <a title="Tumblr von Wolfgang Arzt" href="http://wolleswelt.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolfgang</a> das Buch von <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter</a> und mir zugeschickt bekommen und habe es jetzt zum ersten Mal auch in analoger Form in der Hand. Eine Super-Überraschung! Und auch wenn die Zeit der Arbeit daran jetzt schon ein bisschen zurückliegt: ich mag es immer noch wie während des Schreibens. Danke, Wolfgang! Jetzt muss ich es doch nicht extra <a href="https://www.francke-buch.de/11-0-2006-0@walter-faerber-peter-aschoff-evangelium.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beim Francke-Verlag bestellen</a>.<!-- /wp:post-content --></p>
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		<title>Das &#8222;Evangelium&#8220; ist unterwegs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 14:56:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Spuren des Evangeliums]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Gemeinde]]></category>
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					<description><![CDATA["Evangelium. Gottes langer Marsch durch seine Welt" - Buch von Peter Aschoff und mir<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fbucher%2Fdas-evangelium-ist-unterwegs%2F&amp;action_name=Das%20%26%238222%3BEvangelium%26%238220%3B%20ist%20unterwegs&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="http://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2012/08/Buchcover.jpg" alt="" width="327" height="500" class="alignleft size-full wp-image-6605" srcset="https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2012/08/Buchcover.jpg 327w, https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2012/08/Buchcover-196x300.jpg 196w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" />Heute kamen die Vorschau-Dateien für das neue Buch von <a title="Blog von Peter Aschoff" href="http://www.elia-erlangen.de/wordpress/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter</a> und mir in der Reihe &#8222;einfach emergent&#8220; zum Korrekturlesen: &#8222;Evangelium. Gottes langer Marsch durch seine Welt&#8220;. Zum Glück gab es nur Kleinigkeiten zu beanstanden. Langsam kann man sich vorstellen, wie das Buch einmal aussehen wird. Und jetzt wird es schon irgendwie spannend.</p>
<p>Ich habe beim Schreiben ganz viel gelernt &#8211; z.B., dass man das Evangelium nicht einfach nur als theologische Formel verstehen sollte. Die Menschen, die sich davon in Bewegung bringen lassen, gehören dazu. Evangelium ist eine Bewegung von Menschen aus vielen verschiedenen Zeiten, manchmal in den offiziellen Kirchen, manchmal neben ihnen. Und diese Bewegung wird nicht nur durch den Heiligen Geist, sondern oft auch durch viele historische Einflüsse und Connections verbunden. Gerne hätte ich noch viel mehr darüber reingeschrieben. Das Weglassen war das Schwierigste (besonders, wenn einem manche Personen ans Herz gewachsen sind). Aber es sollte ganz bewusst ein gut und schnell zu lesendes Buch werden. Ich glaube jetzt, dass es das auch geworden ist.<!-- /wp:post-content --></p>
<img decoding="async" src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fbucher%2Fdas-evangelium-ist-unterwegs%2F&amp;action_name=Das%20%26%238222%3BEvangelium%26%238220%3B%20ist%20unterwegs&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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		<title>Launch einer neuen Webseite</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 May 2012 20:42:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
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					<description><![CDATA[Tiefebene zieht um und bekommt einen neuen Namen<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fhausmitteilung%2Fneue-webseite-online%2F&amp;action_name=Launch%20einer%20neuen%20Webseite&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pfingsten ist ein guter Augenblick, um diese neue Webseite online zu stellen. Ich möchte in Zukunft alle meine Texte zentral an einer Stelle veröffentlichen. Bisher habe ich Predigten auf der <a href="http://www.evkirche-grossilsede.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite unserer Kirchengemeinde</a> veröffentlicht, andere Texte auf meinem alten Blog &#8222;<a title="Tiefebene - Walters Gedanken zur Gemeinde der Zukunft" href="http://tiefebene.wordpress.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tiefebene</a>&#8222;, und dann gab es noch einige andere verstreute Orte. Die Tiefebene-Artikel (erkennbar am Autorennamen &#8222;Tiefebene&#8220;) sind fast alle nun auch hier versammelt, sogar mit den jeweiligen Kommentaren.</p>
<h4>Warum eine neue Webseite?</h4>
<p>Schon lange haben mich die begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten eines wordpress.com &#8211; Blogs gestört. So schön es ist, dass man sich sich dort nicht um die Installation und die Updates kümmern muss: ich wollte gern die Möglichkeit haben, die CSS zu verändern und die Struktur der Seite freier zu gestalten (wenn dir diese Begriffe nichts sagen, vergiss sie einfach). Und unsere seit 2000 kontinuierlich gewachsene Gemeindewebseite noch nachträglich  manuell mit Kommentarfunktionen auszustatten, wäre eine wahre Herkulesaufgabe geworden.</p>
<p>Also fange ich neu an und werde nach und nach auch noch mehr von meinen früheren Predigten hierher holen. Ein <a title="Bibelstellenübersicht" href="http://www.walterfaerber.de/bibel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bibelstellenregister</a> (auch das fehlte auf der Gemeindewebseite) soll alle bibelbezogenen Inhalte erschließen helfen. Allerdings werde ich auch weiterhin Predigten parallel auf der Gemeindewebseite veröffentlichen.</p>
<p>Ich möchte mit dieser zentralen Webseite vor allem deutlich machen, dass Theologie, praktische Bibelauslegung in der Gemeindearbeit, Nachdenken über Politik und anderes Zeitgeschehen, Auseinandersetzung mit den prägenden Grundgedanken der Gegenwart und Anteilnahme an den Entwicklungen vor Ort für mich eine Einheit darstellen. Alles beeinflusst sich gegenseitig. Nichts davon möchte ich missen. Die emergente Art, Theologie zu betreiben, bringt all diese unterschiedlichen Themen zusammen.</p>
<h4>Neue Webseite online: Walters Werkstatt</h4>
<p>Ich nenne diese Webseite &#8222;Walters Werkstatt&#8220;, weil all unser Nachdenken z.Zt. im permanenten Umbau ist. Vielleicht wird das ja eines Tages auch wieder anders, aber vorerst muss noch weiter heftig in der Werkstatt gearbeitet werden. Mögen daraus neue Perspektiven entstehen für die Gemeinde der Zukunft, und vielleicht auch neue Perspektiven für unsere Welt, in der seit Beginn des neuen Jahrtausend die Unsicherheit stetig zunimmt. Eigentlich ist das ein gutes Szenario für eine Neugeburt des christlichen Glauben. Gott hat in solchen Situationen immer wieder für überraschende Wendungen gesorgt. Wir können einiges erwarten.</p>
<p>In den letzten Monaten habe ich vor allem an dieser Webpräsenz gearbeitet; dabei hat die Produktion von Inhalten zurückstehen müssen. Die letzte Veröffentlichung auf &#8222;Tiefebene&#8220; liegt schon länger zurück. Ich hoffe, dass sich das nun wieder ändern wird. Heute wird dieser Blog auch für die Suchmaschinen freigeschaltet; auf &#8222;Tiefebene&#8220; wird es noch eine Zeit lang Hinweise auf die neuen Veröffentlichungen hier geben.</p>
<p>Tiefebene, es war eine schöne Zeit mit dir, aber nun geht es anders weiter, und du bleibst erhalten im Untertitel dieses Blogs: Texte aus der norddeutschen Tiefebene.<!-- /wp:post-content --></p>
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		<title>Wozu in die Werkstatt?</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/home/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 13:32:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Orga-Seite]]></category>
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					<description><![CDATA[<a class="ninja_pages_read_more"  href="https://www.walterfaerber.de/home/"></a><img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fhome%2F&amp;action_name=Wozu%20in%20die%20Werkstatt%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in einer Zeit des Übergangs. In vielen Bereichen sowieso, aber ich denke hier vor allem über den Übergang nach, in dem sich die Christenheit befindet: nachdem sie sich lange als (mehr oder weniger staatliche) hierarchische Institution organisiert hat, wächst in der Gegenwart etwas Neues.</p>
<p>Ein Netzwerk zu sein, eine Community oder ein Tribe, das passt sehr viel besser zusammen mit dem, was ich im Neuen Testament über die frühen Christen lese. Von neuen Sozialformen, die sich im Internet und an vielen anderen Orten entwickeln, können wir einiges darüber lernen, wie &#8222;Priesterschaft aller Gläubigen&#8220; real funktionieren könnte: als Gemeinde in Selbstorganisation. Wir verstehen besser, wie Gemeinde funktioniert.&nbsp;</p>
<p>Dazu muss aber auch die Theologie von den Selbstbegrenzungen befreit werden, die ihre Fantasie beschneiden und ihren Horizont auf die&nbsp;Möglichkeiten&nbsp;einer rechtlich geregelten Organisation begrenzen. Wir brauchen Platz für Experimente und Fehler. Jede Gemeinde sollte ein Versuchslabor für experimentelle Theologie einrichten: eine Werkstatt, in der unkonventionelle Tüftler an einer Zukunft arbeiten, die sich heute noch keiner vorstellen kann. Diese Seite ist mein Beitrag dazu.</p>
<p>Übrigens: die Seite ist noch in Entwicklung. Die Suchmaschinen sind noch ausgesperrt. Wenn du zufällig hierher geraten bist, dann berücksichtige bitte, dass die Seite noch im Rohbau ist. Danke!<!-- /wp:post-content --></p>
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		<title>Emergent Deutschland auf dem Kirchentag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 06:29:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Emergent Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchentag]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Gemeinde]]></category>
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					<description><![CDATA[Geistige und praktische Neuansätze für Kirche heute<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Femergentes%2Femergent-deutschland-auf-dem-kirchentag%2F&amp;action_name=Emergent%20Deutschland%20auf%20dem%C2%A0Kirchentag&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #000000;line-height: 135%">Der ökumenische Kirchentag in München hat begonnen, und kurzfristig werde ich jetzt auch mitmachen. Um <em>emerging church</em> geht es bei einem Forum im &#8222;Zentrum Zukunft der Kirche vor Ort&#8220; am Samstag um 16 Uhr (Ort: Friedenskirche, Frauenlobstr. 5). Emergent Deutschland stellt die Referenten (Peter Aschoff, Daniel Ehniss, Walter Faerber, Daniel Hufeisen, Dominik Sikinger, Tobias Faix), die &#8222;<em>Geistige und praktische Neuansätze für Kirche heute&#8220; </em>beschreiben werden<em>. </em><a href="http://www.oekt.de/no_cache/programm/programmdatenbank.html?tx_saltpgh_pi1%5BshowUid%5D=253" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> findet man die Veranstaltung im Programm des Kirchentages.</p>
<p style="color: #000000;line-height: 135%">Ich werde dabei praktische Neuansätze aus der Volkskirche beschreiben: die Gruppen mittlerer Größe, die bei uns, aber auch in manchen anderen Gemeinden entstanden sind. Und die Ansätze zur Alltagsspiritualität, die wir in der letzten Zeit entwickelt haben. Lesern meines Blogs dürften diese Themen nicht unbekannt sein. Wenn du auch in München bist: Herzliche Einladung, Emergent Deutschland life kennenzulernen. Vielleicht sehen wir uns ja am Samstag (wieder).</p>
<p><!-- /wp:post-content --></p>
<img decoding="async" src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Femergentes%2Femergent-deutschland-auf-dem-kirchentag%2F&amp;action_name=Emergent%20Deutschland%20auf%20dem%C2%A0Kirchentag&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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