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	Kommentare zu: Was ist die Säkularisierung eigentlich heute?	</title>
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	<description>Texte aus der norddeutschen Tiefebene</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Sep 2008 20:15:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: tiefebene		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/zeitgeist/was-ist-die-sakularisierung-eigentlich-heute/#comment-130</link>

		<dc:creator><![CDATA[tiefebene]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 20:15:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Arne,
findest du, dass ich &quot;Religion&quot; zu negativ beschrieben habe? Ich wollte eigentlich  mehr eine pragmatische, eher religionssoziologische  Sichtweise nehmen. Und dann von da aus beschreiben, inwieweit  neutestamentliches Christentum sich von anderen Religionen unterscheidet. Und fragen, wieviel Religion wir im Christentum brauchen.
Wie meinst du das: &quot;wenn man mit streng empirischen Mitteln an die Religion herangeht, landet man entweder im Atheismus oder im Pietismus&quot; - ist das eine geschichtliche Einordnung, bezieht sich das auf meine Fragestellung oder beides?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Arne,<br />
findest du, dass ich &#8222;Religion&#8220; zu negativ beschrieben habe? Ich wollte eigentlich  mehr eine pragmatische, eher religionssoziologische  Sichtweise nehmen. Und dann von da aus beschreiben, inwieweit  neutestamentliches Christentum sich von anderen Religionen unterscheidet. Und fragen, wieviel Religion wir im Christentum brauchen.<br />
Wie meinst du das: &#8222;wenn man mit streng empirischen Mitteln an die Religion herangeht, landet man entweder im Atheismus oder im Pietismus&#8220; &#8211; ist das eine geschichtliche Einordnung, bezieht sich das auf meine Fragestellung oder beides?</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Arne		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/zeitgeist/was-ist-die-sakularisierung-eigentlich-heute/#comment-129</link>

		<dc:creator><![CDATA[Arne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 10:32:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tiefebene.wordpress.com/?p=130#comment-129</guid>

					<description><![CDATA[Hey Walter, hab den Beitrag erst jetzt entdeckt.
Max Weber ist ein gutes Stichwort, denn der gibt ja durchaus Deutungsmuster, die erklären helfen, wieso gerade Atheismus auf dem Boden des Christentums entstehen kann. Man kann vielleicht davon ausgehen, dass das Christentum in der Frühen Neuzeit einen Prozess in Gang gesetzt hat, der beinahe zu seiner eigenen Abschaffung hätte führen können. Die Welt wurde ja zunächst entzaubert, weil man die Souveränität Gottes sichern wollte. Der cartesische Dualismus war ja ein tiefgläubiger Dualismus (siehe Charles Taylor, der das genauer beschreibt). Doch während man zuerst die Unsichtbare Welt als die wichtigere annahm, verlegte sich der Fokus mehr und mehr auf die sichtbare. Wenn man mit streng empirischen Mitteln an die Religion herangeht, landet man entweder im Atheismus oder im Pietismus (wahr ist, was ich fühle).
Zweitens: ich würde auch vorsichtig sein, Religion so negativ zu besetzen. Dies ist ein polemischer Religionsbegriff, der auf Luther zurückgeht, der aber a) für die religionssoziologie nicht brauchbar ist und b)meiner Ansicht nach schnell zu Selbstgerechtigkeit und zu blinden Flecken führt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Walter, hab den Beitrag erst jetzt entdeckt.<br />
Max Weber ist ein gutes Stichwort, denn der gibt ja durchaus Deutungsmuster, die erklären helfen, wieso gerade Atheismus auf dem Boden des Christentums entstehen kann. Man kann vielleicht davon ausgehen, dass das Christentum in der Frühen Neuzeit einen Prozess in Gang gesetzt hat, der beinahe zu seiner eigenen Abschaffung hätte führen können. Die Welt wurde ja zunächst entzaubert, weil man die Souveränität Gottes sichern wollte. Der cartesische Dualismus war ja ein tiefgläubiger Dualismus (siehe Charles Taylor, der das genauer beschreibt). Doch während man zuerst die Unsichtbare Welt als die wichtigere annahm, verlegte sich der Fokus mehr und mehr auf die sichtbare. Wenn man mit streng empirischen Mitteln an die Religion herangeht, landet man entweder im Atheismus oder im Pietismus (wahr ist, was ich fühle).<br />
Zweitens: ich würde auch vorsichtig sein, Religion so negativ zu besetzen. Dies ist ein polemischer Religionsbegriff, der auf Luther zurückgeht, der aber a) für die religionssoziologie nicht brauchbar ist und b)meiner Ansicht nach schnell zu Selbstgerechtigkeit und zu blinden Flecken führt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: twinight		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/zeitgeist/was-ist-die-sakularisierung-eigentlich-heute/#comment-128</link>

		<dc:creator><![CDATA[twinight]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 06:27:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Twinight says : I absolutely agree with this !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Twinight says : I absolutely agree with this !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: tiefebene		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/zeitgeist/was-ist-die-sakularisierung-eigentlich-heute/#comment-127</link>

		<dc:creator><![CDATA[tiefebene]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 07:47:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, würde ich auch so sehen, dass &quot;Religion&quot; erstmal pragmatisch einen Haufen Phänomene zusammenfasst. Da ist nichts gegen zu sagen.
Aber: in der Antike fiel die christliche Bewegung aus dem Raster der &quot;normalen&quot; Religionen heraus. Sie hatten keine Tempel, keine Priesterschaft usw. Anscheinend beschränkten sich ihre &quot;Riten&quot; auf Lieder und wenige Vollzüge (wie Taufe, Abendmahl - auch wenn heutige Exegeten oft verzweifelt versuchen, quasi amtskirchliche Elemente dort zu entdecken). Wenn man die spärlichen neutestamentlichen Beschreibungen von Gemeindeversammlungen anschaut, hat man von der Form her eher den Eindruck, man befände sich in ... einer Therapiegruppe? einem Treffen einer politischen Gruppe? oder einer Nachbarschafts-Selbsthilfegruppe? Trifft es alles nicht so recht, aber man wird auch nicht an antike Tempelgottesdienste oder an heutige liturgisch geregelte Gottesdienste in einer Kirche erinnert.
Die nächste Parallele in der Antike waren vielleicht die privaten Mysterienkulte. Aber da fehlte die umfassende Gestaltung des Lebens, die bei den Christen dazugehörte.
Die christliche Bewegung war immer umfassender als das, was man unter &quot;Religion&quot; verstand. Wo man sie auf Religion reduziert hat, wurde sie verstümmelt. Aber natürlich haben auch relgiöse (im pragmatischen Sinn) Elemente dazugehört. 
Das ist natürlich alles begrifflich sehr unscharf. Aber deswegen finde ich eine Diskussion so wichtig, um mehr Klarheit zu kriegen. Gerade jetzt, wo wir das Wiederaufleben religiöser Vollzüge beobachten. Was davon sollten wir aufnehmen, wovon die Finger lassen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, würde ich auch so sehen, dass &#8222;Religion&#8220; erstmal pragmatisch einen Haufen Phänomene zusammenfasst. Da ist nichts gegen zu sagen.<br />
Aber: in der Antike fiel die christliche Bewegung aus dem Raster der &#8222;normalen&#8220; Religionen heraus. Sie hatten keine Tempel, keine Priesterschaft usw. Anscheinend beschränkten sich ihre &#8222;Riten&#8220; auf Lieder und wenige Vollzüge (wie Taufe, Abendmahl &#8211; auch wenn heutige Exegeten oft verzweifelt versuchen, quasi amtskirchliche Elemente dort zu entdecken). Wenn man die spärlichen neutestamentlichen Beschreibungen von Gemeindeversammlungen anschaut, hat man von der Form her eher den Eindruck, man befände sich in &#8230; einer Therapiegruppe? einem Treffen einer politischen Gruppe? oder einer Nachbarschafts-Selbsthilfegruppe? Trifft es alles nicht so recht, aber man wird auch nicht an antike Tempelgottesdienste oder an heutige liturgisch geregelte Gottesdienste in einer Kirche erinnert.<br />
Die nächste Parallele in der Antike waren vielleicht die privaten Mysterienkulte. Aber da fehlte die umfassende Gestaltung des Lebens, die bei den Christen dazugehörte.<br />
Die christliche Bewegung war immer umfassender als das, was man unter &#8222;Religion&#8220; verstand. Wo man sie auf Religion reduziert hat, wurde sie verstümmelt. Aber natürlich haben auch relgiöse (im pragmatischen Sinn) Elemente dazugehört.<br />
Das ist natürlich alles begrifflich sehr unscharf. Aber deswegen finde ich eine Diskussion so wichtig, um mehr Klarheit zu kriegen. Gerade jetzt, wo wir das Wiederaufleben religiöser Vollzüge beobachten. Was davon sollten wir aufnehmen, wovon die Finger lassen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: tobiK		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/zeitgeist/was-ist-die-sakularisierung-eigentlich-heute/#comment-126</link>

		<dc:creator><![CDATA[tobiK]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 22:24:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tiefebene.wordpress.com/?p=130#comment-126</guid>

					<description><![CDATA[Danke Walter - das freut mich natürlich. Hier einige kurze Gedanken/ Rückfragen: Wie würdest Du christlichen Impuls und Religion voneinander unterscheiden? Kann man das überhaupt? Bzw. die Frage ist ja auch: Was versteht man überhaupt unter Religion? Ich denke, die vorgestellten Texte behandeln den Begriff der Religion erstmal ganz pragmatisch als Sammelbegriff.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Walter &#8211; das freut mich natürlich. Hier einige kurze Gedanken/ Rückfragen: Wie würdest Du christlichen Impuls und Religion voneinander unterscheiden? Kann man das überhaupt? Bzw. die Frage ist ja auch: Was versteht man überhaupt unter Religion? Ich denke, die vorgestellten Texte behandeln den Begriff der Religion erstmal ganz pragmatisch als Sammelbegriff.</p>
]]></content:encoded>
		
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