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	<title>
	Kommentare zu: Landeskirche und Freikirche	</title>
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	<description>Texte aus der norddeutschen Tiefebene</description>
	<lastBuildDate>Sat, 01 Mar 2008 13:43:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/theologie/landeskirche-und-freikirche/#comment-84</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 13:43:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zum 3. Pkt.
Also ich kann keinen erheblichen Unterschied zw.
Freikirche u. Staatskirche entdecken. Erst recht
nicht, wenn es darum geht etwas Neues auszuprobieren.
Sicherlich, es müssen in einer Freikirche nicht so viele 
Bürokratische Hürden genommen werden, aber letzten Endes 
geht es immer um das gleiche: die Machtfrage.
Dies habe ich überall erlebt, in Frei- u.
Staatskirchen. Ich denke, es kommt auf die Gemeinde und
ihre Zielvorstellung (weiß nicht wie ich das sonst
beschreiben soll) an, egal welchen Nachnamen sie hat,
was möglich sein kann.
lg,markus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 3. Pkt.<br />
Also ich kann keinen erheblichen Unterschied zw.<br />
Freikirche u. Staatskirche entdecken. Erst recht<br />
nicht, wenn es darum geht etwas Neues auszuprobieren.<br />
Sicherlich, es müssen in einer Freikirche nicht so viele<br />
Bürokratische Hürden genommen werden, aber letzten Endes<br />
geht es immer um das gleiche: die Machtfrage.<br />
Dies habe ich überall erlebt, in Frei- u.<br />
Staatskirchen. Ich denke, es kommt auf die Gemeinde und<br />
ihre Zielvorstellung (weiß nicht wie ich das sonst<br />
beschreiben soll) an, egal welchen Nachnamen sie hat,<br />
was möglich sein kann.<br />
lg,markus</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Oliver		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/theologie/landeskirche-und-freikirche/#comment-83</link>

		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 13:40:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, ich werde ab Freitag mit Pfarrern der Thüringer Landeskirche zusammen sein, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sieht die Kirche nach der Kirche aus. - Es gibt sie also, die Landeskirchler, die an spannenden Fragen arbeiten und nach Wegen suchen. Im Mai 2006 gab es in Romanshorn einen ersten Kongress für Gemeindeinnovation. Jetzt hoffe ich, dass es einen zweiten Kongress im kommenden Jahr gibt, bei dem es eine nächste Möglichkeit zur persönlichen Vernetzung der Innovatoren aus Landes- und Freikirchen gibt. Der erste Kongress war bereits ein sehr guter Auftakt dafür.

Nachdem ich einiges in Deinem Blog gelesen habe glaube ich, wir sollten einmal telefonieren. Ich werde nach dem Treffen in Thüringen einen Anlauf unternehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich werde ab Freitag mit Pfarrern der Thüringer Landeskirche zusammen sein, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sieht die Kirche nach der Kirche aus. &#8211; Es gibt sie also, die Landeskirchler, die an spannenden Fragen arbeiten und nach Wegen suchen. Im Mai 2006 gab es in Romanshorn einen ersten Kongress für Gemeindeinnovation. Jetzt hoffe ich, dass es einen zweiten Kongress im kommenden Jahr gibt, bei dem es eine nächste Möglichkeit zur persönlichen Vernetzung der Innovatoren aus Landes- und Freikirchen gibt. Der erste Kongress war bereits ein sehr guter Auftakt dafür.</p>
<p>Nachdem ich einiges in Deinem Blog gelesen habe glaube ich, wir sollten einmal telefonieren. Ich werde nach dem Treffen in Thüringen einen Anlauf unternehmen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: ebbelwain		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/theologie/landeskirche-und-freikirche/#comment-82</link>

		<dc:creator><![CDATA[ebbelwain]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2007 11:52:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Einblicke eines kurhessischen Landeskirchlers:
Auch wenn wir als Kirchengemeinde weit entfernt sind uns als -emergent- zu bezeichnen, so sind manche Einsichten und Ideen gerade auf eine Kirchengemeinde gut übertragbar. Wer hat denn die Symbole (z.B. das große Kreuz über dem Altar), wenn nicht wir? (naja, die Katholiken haben noch ein paar mehr...)

Reibungspunkte mit der Kirchenhierarchie sehe ich weniger. Wenn man bestimmt auftritt und seine Meinung klar kundtut, dann kommen bspw. auch Präses und Bischof bei der Pfarrerbesetzung trotz &quot;Bischofswahl&quot; nicht an den Vorstellungen des Kirchenvorstandes herum.

Als Synodaler kämpft man dann schon eher mit der Unbeweglichkeit und darf viel Geduld und Langmut mitbringen.

Das Finanzsystem ist allerdings wirklich weit davon entfernt die Ortsgemeinde zur Entfaltung zu bringen - lieber versorgt man jedes noch so exotische oder idiotische Projekt / Aufgabengebiet weiter mit Geld. Obwohl eine knappe Kirchenkasse kann auch Kreativität freisetzen - und letztlich unabhängiger machen (ca. 1/4 unseres Haushalts besteht aus Spenden&#038;Kollekten für uns und andere).

Ich als Nichttheologe schätze jedenfalls die Freiheiten einer ev.Kirchengemeinde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einblicke eines kurhessischen Landeskirchlers:<br />
Auch wenn wir als Kirchengemeinde weit entfernt sind uns als -emergent- zu bezeichnen, so sind manche Einsichten und Ideen gerade auf eine Kirchengemeinde gut übertragbar. Wer hat denn die Symbole (z.B. das große Kreuz über dem Altar), wenn nicht wir? (naja, die Katholiken haben noch ein paar mehr&#8230;)</p>
<p>Reibungspunkte mit der Kirchenhierarchie sehe ich weniger. Wenn man bestimmt auftritt und seine Meinung klar kundtut, dann kommen bspw. auch Präses und Bischof bei der Pfarrerbesetzung trotz &#8222;Bischofswahl&#8220; nicht an den Vorstellungen des Kirchenvorstandes herum.</p>
<p>Als Synodaler kämpft man dann schon eher mit der Unbeweglichkeit und darf viel Geduld und Langmut mitbringen.</p>
<p>Das Finanzsystem ist allerdings wirklich weit davon entfernt die Ortsgemeinde zur Entfaltung zu bringen &#8211; lieber versorgt man jedes noch so exotische oder idiotische Projekt / Aufgabengebiet weiter mit Geld. Obwohl eine knappe Kirchenkasse kann auch Kreativität freisetzen &#8211; und letztlich unabhängiger machen (ca. 1/4 unseres Haushalts besteht aus Spenden&amp;Kollekten für uns und andere).</p>
<p>Ich als Nichttheologe schätze jedenfalls die Freiheiten einer ev.Kirchengemeinde.</p>
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		<title>
		Von: tiefebene		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/theologie/landeskirche-und-freikirche/#comment-81</link>

		<dc:creator><![CDATA[tiefebene]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 20:01:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tiefebene.wordpress.com/2007/04/02/landeskirche-und-freikirche/#comment-81</guid>

					<description><![CDATA[Ich finde das Schöne an den &quot;emerging&quot; - Gedanken, dass sie viele von diesen Fragen relativieren: muss Gemeinschaft Jesu nicht noch eine ganz andere Gestalt annehmen, als wir bisher als (landeskirchliche oder freikichliche) &quot;Gemeinde&quot; kennen? Etwas, bei dem die Finanzen gar nicht mehr so wichtig sind?
Aber spannend bleibt natürlich die Frage, wie das sich dann untereinander koordiniert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das Schöne an den &#8222;emerging&#8220; &#8211; Gedanken, dass sie viele von diesen Fragen relativieren: muss Gemeinschaft Jesu nicht noch eine ganz andere Gestalt annehmen, als wir bisher als (landeskirchliche oder freikichliche) &#8222;Gemeinde&#8220; kennen? Etwas, bei dem die Finanzen gar nicht mehr so wichtig sind?<br />
Aber spannend bleibt natürlich die Frage, wie das sich dann untereinander koordiniert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Simon		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/theologie/landeskirche-und-freikirche/#comment-80</link>

		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 19:08:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tiefebene.wordpress.com/2007/04/02/landeskirche-und-freikirche/#comment-80</guid>

					<description><![CDATA[Sehr interessant für mich als jemandem, der sich in den letzten 10-12 Jahren ständig zwischen den beiden Welten der Landes- und Freikirchen bewegt hat (in Heidelberg war dies zuletzt die FeG). Ich weiß heute, dass ich meinen Platz in der (hannoverschen) Landeskirche sehe, aber nicht nur, weil &quot;die da auch fromme Leute brauchen&quot;, sondern weil ich mich dort auch am wohlsten fühle - trotz aller Schwierigkeiten, die ich auch gut kenne. 

Mein Eindruck ist allerdings auch, dass die durchschnittliche freikirchliche Gemeinde (die statistisch auch deutlich weniger als 100 Mitglieder hat und zu einem großen Teil aus Senioren besteht) egal welcher Coleur ungefähr genauso unbeweglich ist wie ihr landeskirchliches Pondon. Wahrscheinlich sind uns aber gerade im freikirchlichen Bereich besonders die besonders &quot;erfolgreichen&quot; Gemeinden bekannt.

Was du zur Pastorenzentrierung und Konformität im Denken schreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen - gerade in freikirchlichen Gemeinden, in denen wenig institutionell geregelt ist, ist die Machtverteilung meiner Erfahrung nach oft (längst nicht immer) auf besonders wenige konzentriert. Was die Weite im Denken betrifft, stösst man glaube ich sowohl in Landes-, als auch in Freikirchen immer wieder auf Grenzen.

Ich persönlich kämpfe gerade so ein bißchen mit dem, was ich hier in den Staaten erlebe: Jeder, der gerade Lust hat und meint, dass er das Ganze finanzieren kann, macht eine eigene Gemeinde auf - meist ohne groß (zumindest über die eigene Denomination hinaus) zu gucken, welche Gemeinden es schon in der Gegend gibt. Kann man einfach sagen: Je mehr unterschiedliche Gemeinde, desto besser? Oder sind wir als Christen zuerst daran gehalten, uns den christlichen Gemeinschaften vor Ort anzuschließen und eher im Ausnahmefall (aus guten Gründen) eine neue Gemeinde zu gründen - letzteres wäre hier in den USA ein völlig unvorstellbarer Gedanke ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessant für mich als jemandem, der sich in den letzten 10-12 Jahren ständig zwischen den beiden Welten der Landes- und Freikirchen bewegt hat (in Heidelberg war dies zuletzt die FeG). Ich weiß heute, dass ich meinen Platz in der (hannoverschen) Landeskirche sehe, aber nicht nur, weil &#8222;die da auch fromme Leute brauchen&#8220;, sondern weil ich mich dort auch am wohlsten fühle &#8211; trotz aller Schwierigkeiten, die ich auch gut kenne. </p>
<p>Mein Eindruck ist allerdings auch, dass die durchschnittliche freikirchliche Gemeinde (die statistisch auch deutlich weniger als 100 Mitglieder hat und zu einem großen Teil aus Senioren besteht) egal welcher Coleur ungefähr genauso unbeweglich ist wie ihr landeskirchliches Pondon. Wahrscheinlich sind uns aber gerade im freikirchlichen Bereich besonders die besonders &#8222;erfolgreichen&#8220; Gemeinden bekannt.</p>
<p>Was du zur Pastorenzentrierung und Konformität im Denken schreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen &#8211; gerade in freikirchlichen Gemeinden, in denen wenig institutionell geregelt ist, ist die Machtverteilung meiner Erfahrung nach oft (längst nicht immer) auf besonders wenige konzentriert. Was die Weite im Denken betrifft, stösst man glaube ich sowohl in Landes-, als auch in Freikirchen immer wieder auf Grenzen.</p>
<p>Ich persönlich kämpfe gerade so ein bißchen mit dem, was ich hier in den Staaten erlebe: Jeder, der gerade Lust hat und meint, dass er das Ganze finanzieren kann, macht eine eigene Gemeinde auf &#8211; meist ohne groß (zumindest über die eigene Denomination hinaus) zu gucken, welche Gemeinden es schon in der Gegend gibt. Kann man einfach sagen: Je mehr unterschiedliche Gemeinde, desto besser? Oder sind wir als Christen zuerst daran gehalten, uns den christlichen Gemeinschaften vor Ort anzuschließen und eher im Ausnahmefall (aus guten Gründen) eine neue Gemeinde zu gründen &#8211; letzteres wäre hier in den USA ein völlig unvorstellbarer Gedanke &#8230;</p>
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