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	Kommentare zu: Traditionelle Kulturen und die Moderne	</title>
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	<description>Texte aus der norddeutschen Tiefebene</description>
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		<title>
		Von: tiefebene		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/politik/von-obama-lernen-3-traditionelle-kulturen-und-die-moderne/#comment-188</link>

		<dc:creator><![CDATA[tiefebene]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 17:36:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.walterfaerber.de/politik/von-obama-lernen-3-traditionelle-kulturen-und-die-moderne/#comment-187&quot;&gt;Juebe&lt;/a&gt;.

Hallo Juebe,
ja, es ist völlig klar, dass ich sowohl weltweit als auch in Deutschland zu einer privilegierten Minderheit gehöre. Das ist Fakt. Würde ich nie bestreiten.
Deswegen war für mich das Obama-Buch ja so ein Augenöffner. Er hat in seinem Buch beschrieben, wie es ist, aus der dominierenden Kultur ausgeschlossen zu sein, und so habe ich das vorher noch nie erklärt bekommen. Diese Lernerfahrung wollte ich gern mit den Lesern des Blogs teilen. Und das heißt: ein Privilegierter versucht anderen ähnlich Privilegierten zu erklären, was unsere weiße Moderne weltweit bewirkt/angerichtet/ausgelöst hat.
Ich habe mir den Post noch einmal durchgelesen und merke, dass er tatsächlich auch herablassend-beurteilend sein/klingen/gelesen werden kann. Es ist jetzt sicher nicht sinnvoll, wenn ich beteuere, dass ich es nicht so gemeint habe. Das führt nicht weiter. Ich gebe nur zu bedenken, ob es für mich überhaupt eine andere Möglichkeit gibt, über das Thema zu schreiben.
Ich werde mal schauen, was dazu in dem von Ihnen benannten Buch dazu steht, und ich habe jetzt beim Schreiben meines Blogs eine weitere Sichtweise vor Augen (man stellt sich ja immer Leser und ihre Sichtweise vor).
Ich vermute aber, dass Sie mit dem Resumee &quot;Vielleicht ist das sogar der zentrale Konflikt unserer Epoche. Uns fällt er nur nicht so auf, weil wir im Zentrum der westlichen Kultur leben.&quot; einverstanden sind? Habe ich das richtig verstanden?
Demnächst kommt noch etwas mehr, mal schauen, wie schnell ich es schaffe. Ich bin noch am Überlegen. Aber Dann wird vielleicht einiges noch klarer.
Danke für Ihre freundlichen Worte zu meinem Blog. Das macht mich ein bisschen verlegen. Aber schön ist es trotzdem.
Ihnen auch viele Grüße nach Berlin,
tiefebene]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.walterfaerber.de/politik/von-obama-lernen-3-traditionelle-kulturen-und-die-moderne/#comment-187">Juebe</a>.</p>
<p>Hallo Juebe,<br />
ja, es ist völlig klar, dass ich sowohl weltweit als auch in Deutschland zu einer privilegierten Minderheit gehöre. Das ist Fakt. Würde ich nie bestreiten.<br />
Deswegen war für mich das Obama-Buch ja so ein Augenöffner. Er hat in seinem Buch beschrieben, wie es ist, aus der dominierenden Kultur ausgeschlossen zu sein, und so habe ich das vorher noch nie erklärt bekommen. Diese Lernerfahrung wollte ich gern mit den Lesern des Blogs teilen. Und das heißt: ein Privilegierter versucht anderen ähnlich Privilegierten zu erklären, was unsere weiße Moderne weltweit bewirkt/angerichtet/ausgelöst hat.<br />
Ich habe mir den Post noch einmal durchgelesen und merke, dass er tatsächlich auch herablassend-beurteilend sein/klingen/gelesen werden kann. Es ist jetzt sicher nicht sinnvoll, wenn ich beteuere, dass ich es nicht so gemeint habe. Das führt nicht weiter. Ich gebe nur zu bedenken, ob es für mich überhaupt eine andere Möglichkeit gibt, über das Thema zu schreiben.<br />
Ich werde mal schauen, was dazu in dem von Ihnen benannten Buch dazu steht, und ich habe jetzt beim Schreiben meines Blogs eine weitere Sichtweise vor Augen (man stellt sich ja immer Leser und ihre Sichtweise vor).<br />
Ich vermute aber, dass Sie mit dem Resumee &#8222;Vielleicht ist das sogar der zentrale Konflikt unserer Epoche. Uns fällt er nur nicht so auf, weil wir im Zentrum der westlichen Kultur leben.&#8220; einverstanden sind? Habe ich das richtig verstanden?<br />
Demnächst kommt noch etwas mehr, mal schauen, wie schnell ich es schaffe. Ich bin noch am Überlegen. Aber Dann wird vielleicht einiges noch klarer.<br />
Danke für Ihre freundlichen Worte zu meinem Blog. Das macht mich ein bisschen verlegen. Aber schön ist es trotzdem.<br />
Ihnen auch viele Grüße nach Berlin,<br />
tiefebene</p>
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		<title>
		Von: Juebe		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/politik/von-obama-lernen-3-traditionelle-kulturen-und-die-moderne/#comment-187</link>

		<dc:creator><![CDATA[Juebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:06:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich lese Ihr Weblog sehr gerne und finde es sehr anregend im Gegensatz zur Mehrzahl der Weblogs von Christen, die ich ziemlich langweilig finde. Auch die Serie über Obama fand ich eine gute Idee. Aber bei diesem Eintrag komme ich aus dem Kopfschütteln nicht heraus.

Am Ende schreiben Sie: &quot;Vielleicht ist das sogar der zentrale Konflikt unserer Epoche. Uns fällt er nur nicht so auf, weil wir im Zentrum der westlichen Kultur leben.&quot;

Sie analysieren Obama aus der Sicht eines Menschen, bei dem sich die Privilegien nur so bündeln: weiss- europäisch - männlich - protestantisch, also jemand, der in unserer Gesellschaft zur Dominanzgruppe gehört. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. 

Ich empfinde den Ton dieses Postings streckenweise als überheblich-paternalistisch: Sehr schade! Auch bestimmte Formen verbaler Wertschätzung können etwas sehr Herablassendes haben. Da ich selbst zu einer Minderheit gehöre, kenne ich ähnliche Analysen zur genüge. 

Bei Ihren Postings ist mir immer wieder aufgefallen, wie sehr Sie Ihre Wahrnehmung befragen. Da Ihnen das anscheinend wichtig ist, empfehle ich Ihnen das Buch &quot;Dominanzkultur&quot; von Birgit Rommelspacher, weil dort viele der Fragen, die auch in Ihren Obama-Postings angesprochen werden, eine Rolle spielen.

Noch schöne Sommertage und viele Grüße

Juebe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese Ihr Weblog sehr gerne und finde es sehr anregend im Gegensatz zur Mehrzahl der Weblogs von Christen, die ich ziemlich langweilig finde. Auch die Serie über Obama fand ich eine gute Idee. Aber bei diesem Eintrag komme ich aus dem Kopfschütteln nicht heraus.</p>
<p>Am Ende schreiben Sie: &#8222;Vielleicht ist das sogar der zentrale Konflikt unserer Epoche. Uns fällt er nur nicht so auf, weil wir im Zentrum der westlichen Kultur leben.&#8220;</p>
<p>Sie analysieren Obama aus der Sicht eines Menschen, bei dem sich die Privilegien nur so bündeln: weiss- europäisch &#8211; männlich &#8211; protestantisch, also jemand, der in unserer Gesellschaft zur Dominanzgruppe gehört. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. </p>
<p>Ich empfinde den Ton dieses Postings streckenweise als überheblich-paternalistisch: Sehr schade! Auch bestimmte Formen verbaler Wertschätzung können etwas sehr Herablassendes haben. Da ich selbst zu einer Minderheit gehöre, kenne ich ähnliche Analysen zur genüge. </p>
<p>Bei Ihren Postings ist mir immer wieder aufgefallen, wie sehr Sie Ihre Wahrnehmung befragen. Da Ihnen das anscheinend wichtig ist, empfehle ich Ihnen das Buch &#8222;Dominanzkultur&#8220; von Birgit Rommelspacher, weil dort viele der Fragen, die auch in Ihren Obama-Postings angesprochen werden, eine Rolle spielen.</p>
<p>Noch schöne Sommertage und viele Grüße</p>
<p>Juebe</p>
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