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	<title>Emergentes &#8211; Walters Werkstatt: Theologie, Gesellschaft und Kirche</title>
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	<description>Texte aus der norddeutschen Tiefebene</description>
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	<title>Emergentes &#8211; Walters Werkstatt: Theologie, Gesellschaft und Kirche</title>
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		<title>Im Rhythmus der Psalmen: Wenn schon hassen, dann richtig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2013 04:59:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auslegung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
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					<description><![CDATA[Dritter Teil meiner Gedanken aus dem Psalmen-Workshop beim Emergent-Forum in Berlin am 1.12.2013<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fauslegung%2Fpsalm000_03im-rhythmus-der-psalmen-wenn-schon-hassen-dann-richtig%2F&amp;action_name=Im%20Rhythmus%20der%20Psalmen%3A%20Wenn%20schon%20hassen%2C%20dann%20richtig&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist die dritte Folge von Gedanken aus meinem Psalmenworkshop beim <a title="Emergent Forum" href="http://emergent-deutschland.de/2013/11/14/in-zwei-wochen-emergent-forum-2013-in-berlin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emergent Forum 2013</a>. | <a title="Biblische Spiritualität: Im Rhythmus der Psalmen" href="http://www.walterfaerber.de/2013/12/psalm000_01biblische-spiritualitaet-im-rhythmus-der-psalmen/">Teil 1</a> | <a title="Im Rhythmus der Psalmen: nicht die mäßige Mitte" href="http://www.walterfaerber.de/2013/12/psalm000_02-im-rhythmus-der-psalmen-nicht-die-maessige-mitte/">Teil 2</a> |</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2013/12/Bhs_psalm1.png" alt="" width="300" height="240" class="alignright size-full wp-image-3051" />Jede Beschäftigung mit den Psalmen stößt eher früher als später auf die Strafwünsche gegen übermächtige Feinde. An einigen Stellen, den sogenannten &#8222;Rachepsalmen&#8220; (z.B. Psalm 58) wird das sehr intensiv ausgemalt. Aber auch in vielen anderen Psalmen taucht die Bedrohung durch böswillige und gottlose Feinde auf &#8211; mit dem entsprechenden Appell an Gott, er möge diese Gegner scheitern lassen und sie darüber hinaus mindestens das erleiden lassen, was sie dem Bedrohten anzutun planten bzw. antaten.</p>
<p>Mit diesen Psalmen tun wir uns in der Moderne traditioneller Weise schwer. Wie passen diese Erwartungen an Gott mit dem Bild eines &#8222;lieben&#8220;, vergebenden, sanften, gewaltfreien usw. Gottes zusammen, den wir unseren Mitmenschen nahebringen wollen? Und &#8211; schwierigere Frage &#8211; wie passen sie mit der Feindesliebe zusammen, die Jesus beschrieb und lebte?</p>
<p>Leider habe ich erst nach dem Workshop einen <a title="Was wir mit der Bibel anfangen können: #Rache" href="http://wirsindmosaikde.tumblr.com/post/68075425596/was-wir-mit-der-bibel-anfangen-koennen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Post auf dem Mosaik-Blog</a> entdeckt, wo es um genau diese Frage geht. Ein paar Zitate daraus:</p>
<blockquote><p>Der Text ist für Menschen, die unterdrückt werden. Der Text ist für die Menschen, deren Lage uns ein mulmiges Gefühl vermittelt.</p></blockquote>
<p>und weiter:</p>
<blockquote><p>Wie geht man mit Bibelstellen um, die Hoffnung auf Genugtuung, Vergeltung, Wut und Rache an Stelle derer ausdrücken, deren Stimmen nicht einmal bis zu uns heranreichen?  Diese Stellen werden<br />
ignoriert<br />
angezweifelt<br />
verbildlicht<br />
vergeistlicht<br />
verniedlicht<br />
für ungültig erklärt<br />
stumm geschaltet.<br />
Diese Stellen haben keinen Platz in der Anbetungszeit am Sonntag. Man druckt sie auch nicht auf Kalender oder postet sie mit einem kitschigen Bild auf Facebook. Diese Verse finden nicht statt.</p>
<p>Wie die Menschen, von denen sie handeln. Wir sollten lieber den Sicherheitsabstand einhalten. Unterdrückung, Ausbeutung, Ungerechtigkeit, Gewalt &#8211; das hat mit uns nicht zu tun. Warum sollten wir uns damit abgeben?</p></blockquote>
<p>und schließlich:</p>
<blockquote><p>Wir brauchen diese Texte ebenfalls. Unbedingt. Und das nächste Mal, wenn ein Text mir vorkommt, als beschreibe er eine andere dunkle Welt, dann möchte ich mich fragen  Was muss ein Mensch erlebt haben, um so etwas zu schreiben?</p></blockquote>
<p>Das ist also die erste Antwort &#8211; eher eine Rückfrage: in solchen Psalmen kommt eine Wirklichkeit zur Sprache, die uns in der Regel sehr fremd ist. Und vielleicht zeigt sich in der Abwehr der Vergeltungsgedanken weniger, dass uns die Feindesliebe Jesu schon in Fleisch und Blut übergegangen ist.  Könnte es nicht eher sein, dass es die Realität der Unterdrückung und des brutalen Unrechts ist (ich spare mir drastische Blitzlichter &#8211; im Prinzip weiß jeder, worum es geht), die Menschen aus dem modernen,  zivilisierten Westen erschreckt, wenn sie sich in den Psalmen sehr deutlich ausspricht?</p>
<p>Und würde es nicht auch im bürgerlich-zivilisierten Westen zur Klarheit beitragen, wenn heftige Konflikte auch wahrgenommen würden, anstatt unter den Teppich eines &#8222;Wir wollen ja alle das Beste, nur auf unterschiedlichen Wegen&#8220;-Feelings gekehrt zu werden?</p>
<p>Hinzufügen will ich noch zwei andere Gedanken:</p>
<p>zum einen ist ja gerade charakteristisch, dass die Rache bzw. Strafe in den Psalmen Gott überlassen wird. Das bedeutet aber auch, dass Menschen damit überfordert sind und die Finger davon lassen sollten. Natürlich kann man sich auch unter diesem Vorzeichen immer noch als &#8222;Werkzeug&#8220; des vergeltenden Gottes verstehen &#8211; aber das liegt außerhalb der legitimen Interpretationsspannweite der Psalmen.</p>
<p>Zum anderen können hier die Gedanken aus meinem<a title="Im Rhythmus der Psalmen: nicht die mäßige Mitte" href="http://www.walterfaerber.de/2013/12/psalm00_02-im-rhythmus-der-psalmen-nicht-die-maessige-mitte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> vorigen Post zu den Psalmen</a> zum Tragen kommen: im Psalter stehen unterschiedliche Wahrheiten nebeneinander, ohne sich gegenseitig aufzuheben und ohne, dass eine Art arithmetisches Mittel gebildet wird. Das arithmetische Mittel aus Hass und Feindesliebe wäre Nettigkeit: Abneigung, die die Formen wahrt. Ist es wirklich das, was Jesus mit Feindesliebe meinte?</p>
<p>Ich glaube eher, dass beides im vollen Maße wahr ist: ja, es gibt massives Unrecht, rücksichtslosen Missbrauch, schamlose Lüge. Und es ist natürlich, menschlich, angemessen, darauf so zu reagieren, dass man sagt: &#8222;Gott, mach ihn platt. Tu ihm an, was er mir tun wollte. Lass sie in der Hölle schmoren.&#8220; Gut, wenn du und ich das noch nicht in dem Maß erleben mussten, aber es ist Realität. Es muss ausgesprochen werden dürfen. Und wer sich da überhaupt nicht reindenken kann, der weiß sehr wenig über die Realität der Welt. Es gibt den Schrei nach Vergeltung, der alle Argumente auf seiner Seite hat, und die Psalmen geben ihm Raum und Worte.</p>
<p>Erst wenn das klar ist, kann man im vollen Sinn von Feindesliebe sprechen. Nicht in dem Sinn, dass man sie aus sicherem Abstand den Opfern nahelegt, damit ihre Erfahrung weniger (ver)störend wirkt. Sondern im Wissen, dass Hass auch den auffrisst und zerstört, der ihn aus gutem Grund empfindet. Im Wissen, dass durch Rache die Täter sich auch noch in den Opfern fortpflanzen. Als Bereitschaft, Gott das Problem der vergeltenden Gerechtigkeit zu überlassen, weil es für Menschen mindestens eine Nummer zu groß ist.</p>
<p>Erst beides zusammen ergibt das volle Bild. Die Psalmen üben mit uns, die ganze Realität zu sehen: ungeschönt und ungezähmt, und trotzdem (gerade so!) voller Hoffnung und Hilfe.<!-- /wp:post-content --></p>
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		<title>Im Rhythmus der Psalmen: nicht die mäßige Mitte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2013 11:18:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auslegung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der zweite Teil meiner Gedanken aus dem Psalmen-Workshop beim Emergent-Forum am 1.12.2013<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fauslegung%2Fpsalm000_02-im-rhythmus-der-psalmen-nicht-die-maessige-mitte%2F&amp;action_name=Im%20Rhythmus%20der%20Psalmen%3A%20nicht%20die%20m%C3%A4%C3%9Fige%20Mitte&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist die zweite Folge von Gedanken aus meinem Psalmenworkshop beim <a title="Emergent Forum" href="http://emergent-deutschland.de/2013/11/14/in-zwei-wochen-emergent-forum-2013-in-berlin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emergent Forum 2013</a>. | <a title="Biblische Spiritualität: Im Rhythmus der Psalmen" href="http://www.walterfaerber.de/2013/12/psalm000_01biblische-spiritualitaet-im-rhythmus-der-psalmen/">Teil 1</a> | <a href="https://www.walterfaerber.de/auslegung/psalm000_03im-rhythmus-der-psalmen-wenn-schon-hassen-dann-richtig/">Teil 3</a> |</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2018/02/Bhs_psalm1.gif" alt="" width="300" height="240" class="alignright size-full wp-image-4129" />Wer die Psalmen einfach in der Reihenfolge liest, wie sie im Psalter angeordnet sind, macht einige Entdeckungen. Z.B. antworten benachbarte Psalmen aufeinander bzw. setzen den Gedankengang durch Einführung neuer Gesichtspunkte fort. Auf den äußerst selbstkritischen Rückblick auf die Geschichte des Gottesvolkes in Ps. 78 folgt  Psalm 79, in dem es um die Feinde geht, die die Schwäche des Volkes brutal ausnutzen und das Land zerstört haben. Schließlich wird in Ps. 80 Gott an den Bund erinnert und um Wiederherstellung Israels gebeten.</p>
<p>Drei unterschiedliche Gesichtspunkte, die nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern jeder auf seine Art wahr sind. Die eigenen Irrwege und die Brutalität der Zerstörer können nicht irgendwie miteinander ausgeglichen werden. Es gibt weder ein schadenfrohes &#8222;selbst schuld&#8220; noch ein entschuldigendes &#8222;die anderen sind viel schlimmer&#8220;. Was in diesen drei Psalmen steht, das muss alles gesagt und gehört werden, ohne dass es sich gegenseitig relativiert, ausbalanciert oder wegerklärt.</p>
<h5>Keine große Koalition</h5>
<p>Diese betrachtende Weise, die Welt wahrzunehmen, ohne sie schnell auf eine griffige Einheitsformel zu bringen, zeigt sich vor allem im Umgang mit der Herrlichkeit und der Zerrissenheit der Welt. Die Welt ist ein Ort voller Wunder und ein Ort voller Bedrückung. Sie ist ein Ort, wo Menschen und Gott ein nahes und inniges Verhältnis voller Vertrauen und Treue zueinander entwickeln, und sie ist ein Ort des verzweifelten Wartens auf irgendein Signal, das das Schweigen Gottes durchbricht. Sie ist ein Ort, wo Menschen sich rücksichtslos auf Kosten anderer Menschen profilieren, und sie ist ein Ort, an dem Menschen solidarisch und gemeinsam in Jubel über Gott ausbrechen. All das steckt in den Psalmen, und damit sind sie eine zutreffende Beschreibung der Realität, in der wir leben.</p>
<p>Aber die Psalmen gleichen das nicht aus, indem sie daraus irgendeinen Durchschnitt bilden, irgendeine Weltformel, irgendeine Mitte zwischen den Extremen. Das wäre Große Koalition, und von dieser mittelmäßigen Mitte sind unsere Politik und unsere Kultur, unsere Kirchen und unsere Gesellschaft  schon viel zu lange geprägt. Die Psalmen halten die widersprüchlichen Erfahrungen in ihrer ganzen Spannweite aus und fest. Machmal ist das eine da und manchmal das andere &#8211; so wie es Kohelet sagt: Alles hat seine Zeit.</p>
<p>Aber es sind keine statischen, ewigen Widersprüche, denen wir nie entkommen werden, sondern sie sind umgriffen von Hoffnung. Und diese Hoffnung gründet in der Gewissheit, dass Gott gehandelt hat und wieder handeln wird. Wie kannst du in einer finsteren Zeit mutlos werden, wenn du die Psalmen betest und merkst, dass es vielen anderen lange vor dir ebenso gegangen ist?</p>
<h5>Psalmen sind Radikale</h5>
<p>So sind die Psalmen Worte, die bereitliegen, bis ihre Zeit gekommen ist. Und bis dahin liest, rezitiert, singt, studiert man sie, damit der Geist die richtigen Worte vorfindet, wenn er sie braucht. Als Jesus starb, zitierte er den Beginn des 22. Psalms: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«. Er tat das sicher nicht, um einen Schriftbeweis zu führen, sondern dieser Psalm, den er vermutlich schon unzählige Male gehört hatte, gab ihm die richtigen Worte für diesen Moment. Und gleichzeitig stellte er sich damit in den Hoffnungsrahmen, den der 22. Psalm auch hat. Denn im 25. Vers heißt es dort: »Er (Gott) hat sein Antlitz nicht vor ihm verborgen und hat gehört, als er zu ihm schrie.« Tod und Leben, Kreuz und Auferstehung &#8211; beides in einem Psalm. Und keine kuschelige Mitte dazwischen.</p>
<p>Paul Michael Zulehner hat gerade über den neuen Papst gesagt, der sei kein Rechter und kein Linker, sondern ein Radikaler. Vielleicht kann man so auch die Psalmen am besten kennzeichnen: sie sehen die Erde und die Menschen radikal bedroht, beschmutzt, ausgebeutet, zerrissen. Und gleichzeitig beschreiben sie den Himmel, der auf den unwahrscheinlichsten Wegen die Erde radikal segnet, heilt, ernährt und erneuert. Beide Male radikal, aber insgesamt in einer Perspektive der Hoffnung. Und vielleicht besteht der wahre Gegensatz zwischen den Radikalen der Hoffnung und den Wohltemperierten, die es weder mit dem Schrecken noch mit der Hoffnung übertreiben wollen.<!-- /wp:post-content --></p>
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		<title>Biblische Spiritualität: Im Rhythmus der Psalmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2013 06:23:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auslegung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Emergent Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus meinem Workshop beim Emergent Forum 2013: die Psalmen schaffen mit Worten einen offenen Raum, in dem es zur Begegnung mit der Tiefendimension der Welt kommen kann.<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fauslegung%2Fpsalm000_01biblische-spiritualitaet-im-rhythmus-der-psalmen%2F&amp;action_name=Biblische%20Spiritualit%C3%A4t%3A%20Im%20Rhythmus%20der%20Psalmen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In lockerer Folge poste ich Gedanken aus meinem Psalmenworkshop beim <a title="Emergent Forum" href="http://emergent-deutschland.de/2013/11/14/in-zwei-wochen-emergent-forum-2013-in-berlin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emergent Forum 2013</a>. | <a href="https://www.walterfaerber.de/auslegung/psalm000_02-im-rhythmus-der-psalmen-nicht-die-maessige-mitte/">Teil 2</a> | <a href="https://www.walterfaerber.de/auslegung/psalm000_03im-rhythmus-der-psalmen-wenn-schon-hassen-dann-richtig/">Teil 3</a> |</p>
<h5>Ein stereoskopischer Zugang zur Welt</h5>
<p><img decoding="async" src="https://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2018/02/Bhs_psalm1.gif" alt="" width="300" height="240" class="alignright size-full wp-image-4129" />Die Grundstruktur der Psalmen ist ein Parallelismus: immer zwei Zeilen gehören zusammen und sagen beinahe das Gleiche, aber nicht ganz. Sie sagen es mit unterschiedlichen Worten oder aus unterschiedlicher Perspektive. Das wird dadurch verstärkt, dass die Psalmen im Gottesdienst wohl von mindestens zwei Gruppen gesprochen/gesungen wurden. Erst die unterschiedlichen Sichtweisen unterschiedlicher Gruppen ergeben also das ganze Bild. Das übt eine meditative Grundhaltung ein: die Dinge müssen zunächst in ihrer Fülle wahrgenommen werden. Zudem wird in der klassischen Psalmenrezitation zwischen den beiden Zeilen eine Pause eingelegt: eine Unterbechung, die ebenfalls betrachtend verweilen lässt.</p>
<p>Das führt aber nicht zu Beliebigkeit, sondern der Sachverhalt wird dadurch gerade viel klarer und reicher beschrieben. Wenn es z.B. heißt (Ps. 5,6):</p>
<blockquote><p>»Stolze kommen dir nicht vor die Augen &#8211;<br />
du hassest alle, die Unrecht tun.«</p></blockquote>
<p>dann wird die Grundausrichtung damit nicht relativiert oder abgemildert, sondern sie wird reicher entfaltet. Man verpackt die Realität nicht abschließend in einen Begriff und klebt ein Etikett daran, sondern man bleibt dabei und umkreist ein Stück Welt und klopft es ab auf die Bedeutungen, die es in sich trägt. Der Blick bekommt Tiefenschärfe. Die Welt ist nicht einfach das, was sie ist, sondern sie birgt in ihrer Mitte ein Geheimnis.</p>
<h5>Spiritualität als leerer Ort</h5>
<p>Mit der Grundstruktur des Parallelismus halten die Psalmen also die Differenz fest zwischen unseren Begriffen und Worten und der Sache, die wir bezeichnen. Indem sie den Sachverhalt von mehreren Seiten umkreisen, halten sie zwischen sich einen leeren Raum frei – ähnlich wie der Jerusalemer Tempel in seiner Mitte einen leeren Raum barg, die Wohnung des unsichtbaren Gottes. Das lässt uns verstehen, worum es in der (jüdischen und christlichen) Spiritualitat überhaupt geht: es wird ein Ort geschaffen, in dem es zur Begegnung mit der unverfügbaren Realität Gottes kommen soll.</p>
<p>Der Tempel schafft einen solchen leeren Ort im Raum. Der Sabbat schafft einen ebensolchen Ort in der Zeit. Die Psalmen bauen ein Heiligtum in der Sprachwelt. Es sind Worte, die zwischen sich Raum schaffen für das Unsagbare. Biblische Spiritualität ist deswegen keine wortlose Spiritualität, sondern eine wortgeprägte. Die Worte der Psalmen sind keine Bedrohung für das Geheimnis der Welt, so dass man besser auf sie verzichten sollte, sondern sie ermöglichen gerade Begegnung. Denn es ist kein beliebiges Unsagbares, auf das wir warten, sondern es geht um den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, den Vater Jesu Christi.</p>
<p>Biblische Spiritualität geht davon aus, dass die Wirklichkeit nicht einfach das ist, was sie ist. sondern sie birgt in sich ein Geheimnis, sie hat eine Tiefendimension, eine verborgene Seite: den Himmel, den Bereich Gottes. Gott überlässt seine Schöpfung nicht sich selbst, sondern belebt, segnet und durchwaltet sie auch weiterhin. In der biblischen Spiritualität geht es darum, mit dieser verborgenen Tiefendimension in Berührung zu kommen. Einen Raum zu schaffen, wo diese Begegnung möglich wird. Dafür sind die Psalmen da.<!-- /wp:post-content --></p>
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		<title>Emerging Church verstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 14:27:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
		<category><![CDATA["Christentum"/Christendom]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Gemeinde]]></category>
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					<description><![CDATA[Der erste Band der neuen Reihe „einfach emergent“<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fbucher%2Femerging-church-verstehen%2F&amp;action_name=Emerging%20Church%20verstehen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="http://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2012/11/EinfachEmergent_Bd2.jpg" alt="einfach emergent Band 1" width="105" height="161" class="alignleft size-full wp-image-2456" />Der erste Band der neuen Reihe &#8222;einfach emergent&#8220; ist in diesen Tagen erschienen und bietet einen ausgewogenen Zugang zur emergenten Bewegung. Er verzichtet auf dramatische Parolen oder Zuspitzungen und beschreibt stattdessen aus der Kenntnis von Beteiligten, weshalb sich in der ganzen Welt Christen aufgemacht haben, um das Christentum neu zu entdecken:</p>
<p><strong>Tobias Künkler, Tobias Faix, Arne Bachmann:</strong><br />
<strong> <a href="http://www.amazon.de/Emerging-Church-verstehen-Einladung-Dialog/dp/3868273530/ref=pd_cp_b_0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emerging Curch verstehen.</a> Eine Einladung zum Dialog (</strong><strong>Verlag der <a href="https://www.francke-buch.de/0-0-2007-0@tobias-kuenkler-arne-bachmann-tobias-faix-emerging-church-verstehen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Francke-Buchhandlung</a></strong>)</p>
<p>Nach einer Einführung, die am Anfang einigen gern verbreiteten Verkürzungen vorbeugen soll, benennen die Autoren als Ausgangspunkt für das emergente Denken den gesellschaftlichen Wandel, der uns an den Übergang von der Moderne zur Postmoderne gebracht hat. In dieser Situation werden die Defizite der modernen Versionen des Christentums (seien sie liberal oder konservativ) sichtbar. Diese modernen Christentumsvarianten sind aber weltweit verbreitet, so dass auch weltweit spontan ähnliche Suchbewegungen nach einem neuen Verständnis von Evangelium, Glaube und Gemeinde eingesetzt haben. Die Autoren beschreiben, wie diese weltweite Bewegung (vor allem in den Industrie- und Schwellenländern) in Deutschland aufgenommen und weiterentwickelt wurde.</p>
<p>Einen Schwerpunkt bildet das fünfte Kapitel, in dem die Themen benannt werden, an denen es zu theologischen Verschiebungen, Diskussionen und Neuansätzen kommt. Dies ist ein gute Orientierung in den Fragen, um die es bei der aktuellen theologischen Arbeit im emergenten Umfeld geht. Das folgende, eher praxisorientierte Kapitel beschreibt einige Folgerungen aus diesen Neuansätzen und stellt ein Praxisbeispiel (die Mosaik-Gottesdienste) ausführlicher dar. Im Schlusskapitel deuten sich vorsichtig einige mögliche Antworten auf die Fragen an, die durch den emergenten Dialog aufgeworfen werden. Vor allem aber werden dort für alle, die sich an diesem Dialog beteiligen möchten, geeignete Schnittstellen und Andockmöglichkeiten benannt.</p>
<p>Durchgängig fällt die Ausgewogenheit auf, mit der hier einzelne steile, möglicherweise missverständliche Thesen aus der emergenten Diskussion in ihren Zusammenhang gestellt und so zumindest nachvollziehbar werden.  Wer sich in Zukunft an der Diskussion um <a href="http://emergent-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emergent Deutschland</a> beteiligt, wird um dieses Buch nicht herumkommen, wenn er als seriös wahrgenommen werden will. Schrille Alarmrufe, die mit der Emerging Church ein weiteres Mal das Ende des christlichen Abendlandes heraufziehen sehen, bleiben deutlich unterhalb der hier erreichten Reflexionshöhe. Natürlich kann ein 90 Seiten &#8211; Büchlein nicht alle Themen erschöpfend behandeln. Die &#8222;einfach-emergent&#8220;-Reihe ist bewusst kurz gehalten, um einen schnellen (und preisgünstigen) Einstieg in das Thema zu ermöglichen. Für alle, die tiefer in die Thematik einsteigen wollen, endet das Buch mit einem ausführlichen Literaturverzeichnis.</p>
<p>Am Ende der Werbeblock:<br />
empfehlenswert ist natürlich auch der  zweite Band der Reihe, &#8222;<a href="http://www.amazon.de/Evangelium-Gottes-langer-Marsch-durch/dp/3868273522/ref=sr_1_4?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1351865825&amp;sr=1-4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Evangelium. Gottes langer Marsch durch seine Welt</a>&#8222;. Dazu habe ich <a title="“Evangelium” angekommen" href="http://www.walterfaerber.de/2012/10/evangelium-angekommen/">hier</a> schon etwas geschrieben.<!-- /wp:post-content --></p>
<img decoding="async" src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fbucher%2Femerging-church-verstehen%2F&amp;action_name=Emerging%20Church%20verstehen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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		<title>&#8222;Evangelium&#8220; angekommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 14:07:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Buch in der Reihe "einfach emergent" ist veröffentlicht<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fbucher%2Fevangelium-angekommen%2F&amp;action_name=%26%238222%3BEvangelium%26%238220%3B%20angekommen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="http://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2012/06/langermarsch.jpg" alt="" width="152" height="245" class="alignleft size-full wp-image-2157" />Heute hab ich doch tatsächlich völlig unerwartet von <a title="Tumblr von Wolfgang Arzt" href="http://wolleswelt.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolfgang</a> das Buch von <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter</a> und mir zugeschickt bekommen und habe es jetzt zum ersten Mal auch in analoger Form in der Hand. Eine Super-Überraschung! Und auch wenn die Zeit der Arbeit daran jetzt schon ein bisschen zurückliegt: ich mag es immer noch wie während des Schreibens. Danke, Wolfgang! Jetzt muss ich es doch nicht extra <a href="https://www.francke-buch.de/11-0-2006-0@walter-faerber-peter-aschoff-evangelium.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beim Francke-Verlag bestellen</a>.<!-- /wp:post-content --></p>
<img decoding="async" src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Fbucher%2Fevangelium-angekommen%2F&amp;action_name=%26%238222%3BEvangelium%26%238220%3B%20angekommen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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		<title>Emerging Church &#8211; weltanschaulich gesehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 05:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
		<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen über "Die Emerging Church".<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Femergentes%2Femerging-church-weltanschaulich-gesehen%2F&amp;action_name=Emerging%20Church%20%26%238211%3B%20weltanschaulich%20gesehen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="http://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/2012/07/ezwLogo.png" alt="" width="121" height="121" class="alignleft size-full wp-image-6848" />Was &#8222;emerging church&#8220; eigentlich ist, das ist innerhalb der Bewegung immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Da ist es schön, wenn man sich auch mal von anderen etwas dazu sagen lassen kann.</p>
<p>Die <a title="EZW" href="http://www.ekd.de/ezw/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen</a> bringt in der neuesten Ausgabe ihres Materialdienstes (7/2012) einen Beitrag zum Thema &#8222;Die Emerging Church&#8220;. Verfasst ist er von Anika Rönz, Studentin der Religionswissenschaft, die im Frühjahr ein Praktikum in der EZW gemacht hat.</p>
<p>Rönz beschreibt die Emerging Church (EmCh)  als &#8222;dezentrale, konfessions- und nationenübergreifende christliche Bewegung, die sich konstruktiv mit den Bedingungen der Postmoderne auseinandersetzen will, um Wege zu finden, unter diesen Bedingungen einen zeitgemäßen und zugleich evangeliumsnahen Glauben zu leben&#8220;. Tobias Faix wird mit den Worten zitiert, die EmCh sei &#8222;eine dynamische Bewegung inmitten des gesellschaftlichen Wandels&#8220;.</p>
<p>Zur Beschreibung der postmodernen Problematik wird der Aufsatz &#8222;Kurze Geschichte der Postmoderne&#8220; von Tobias Künkler herangezogen. Als praktische Folgerungen aus dem EmCh-Ansatz werden benannt:</p>
<ul>
<li>Bildung netzwerkartiger Strukturen</li>
<li>Interaktion und Beteiligung von Gemeindegliedern</li>
<li>Veranstaltungen an nichtkirchlichen Orten</li>
</ul>
<p>Rönz greift eine Einteilung Ed Stetzers auf, der in der EmCh drei unterschiedliche Strömungen unterscheidet: der ersten geht es nur um zeitgemäße Umsetzung klassisch-evangelikaler Inhalte, der zweiten (den &#8222;Rekonstruktionisten&#8220;) um neues, nicht-traditionelles Denken, während die &#8222;Revisionisten&#8220; tiefgreifende Veränderungen in Theologie und Lebensvollzug anpeilen.</p>
<p>Als übergreifende theologische Anliegen benennt Rönz die Orientierung an Jesus und die Betonung der Inkarnation, die die Trennung sakral/weltlich überwindet und damit eine Öffnung zur Gesellschaft auch theologisch begründet; sowie ein &#8222;missionales&#8220; Selbstverständnis, das an biblisch-hebräisches ganzheitliches Denken anknüpft.</p>
<p>Als exemplarische Kritiker werden benannt Rudolf Ebertshäuser und Ron Kupsch. Rönz beobachtet, dass unsachliche Kritik von der EmCh eher ignoriert wird, die Auseinandersetzung mit konstruktiver Kritik jedoch zur Dynamik innerhalb der Bewegung beiträgt.</p>
<p>In der Schlussbewertung akzentuiert die Autorin die schwierige Einordnung der EmCh als einerseits evangelikale, andererseits aber zentralen evangelikalen Positionen widersprechende Bewegung. Zukunftsprognosen seien schwierig zu stellen. &#8222;Noch ist die Bewegung keine bestimmende Größe innerhalb des Spektrums christlicher Ausprägungen. Sie kann aber keinesfalls als unbedeutende Randgruppe &#8230; angesehen werden.&#8220;</p>
<p>Das klingt doch gar nicht so schlecht.<!-- /wp:post-content --></p>
<img decoding="async" src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Femergentes%2Femerging-church-weltanschaulich-gesehen%2F&amp;action_name=Emerging%20Church%20%26%238211%3B%20weltanschaulich%20gesehen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Macht der Ohnmächtigen: Reich Gottes und Kreuz</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/audioaufnahme/die-macht-der-ohnmaechtigen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 May 2012 15:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audioaufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Abendmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz]]></category>
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					<description><![CDATA[Beitrag beim Treffen der Emergenten Initiative Theologie am 18./19.5.2012 in Haiger<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Faudioaufnahme%2Fdie-macht-der-ohnmaechtigen%2F&amp;action_name=Die%20Macht%20der%20Ohnm%C3%A4chtigen%3A%20Reich%20Gottes%20und%20Kreuz&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Macht der Ohnmächtigen &#8211; das ist das Thema des diesjährigen <a href="http://http://emergent-deutschland.de/treffen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emergent Forums</a> am 30.11.-2.12.2012 in Erlangen.</p>
<p>Die Emergente Initiative Theologie hat sich bei einem Treffen in Haiger schon darauf vorbereitet. Neben einem Beitrag von Peter Aschoff (über die &#8222;prophetische Imagination&#8220; im Alten Testament), der leider nicht aufgenommen wurde, habe ich einen Beitrag zum Neuen Testament beigesteuert: Überlegungen zur Frage, warum der Tod Jesu ein Sieg über die imperialen Mächte war und inwiefern das Abendmahl eine Spiritualität des Widerstandes enthält.</p>
<p>Leider ist die Aufnahme zwar verständlich, aber in der Qualität nicht optimal. Beim nächsten Mal denke ich daran, das richtige Aufnahmegerät mitzunehmen.</p>
<p><a title="Die Macht der Ohnmächtigen: Reich Gottes und Kreuz" href="http://walterf.sagitta.uberspace.de/walterswerkstatt/wp-content/uploads/sites/4/2012/05/2012-05-19Reich-Gottes-und-Kreuz-at-InitiativeTheologie.mp3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zur Audiodatei</a></p>
<p>Wer den Beitrag lieber lesen möchte, findet hier eine <a href="http://www.walterfaerber.de/wp-content/uploads/sites/4/2012/05/2012-05-12Macht-der-Ohnm%C3%A4chtigen-Impuls-bei-Initiative-Theologie.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">leicht überarbeitete schriftliche Fassung</a>.<!-- /wp:post-content --></p>
<img decoding="async" src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Faudioaufnahme%2Fdie-macht-der-ohnmaechtigen%2F&amp;action_name=Die%20Macht%20der%20Ohnm%C3%A4chtigen%3A%20Reich%20Gottes%20und%20Kreuz&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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		<enclosure url="http://walterf.sagitta.uberspace.de/walterswerkstatt/wp-content/uploads/sites/4/2012/05/2012-05-19Reich-Gottes-und-Kreuz-at-InitiativeTheologie.mp3" length="10756763" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Emergent Forum #ef10 in Essen: Emergenz in der Praxis</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/emergentes/emergent-deutschland-auf-dem-kirchentag-2/</link>
					<comments>https://www.walterfaerber.de/emergentes/emergent-deutschland-auf-dem-kirchentag-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 10:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://tiefebene.wordpress.com/?p=383</guid>

					<description><![CDATA[Versuch eines Resumees<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Femergentes%2Femergent-deutschland-auf-dem-kirchentag-2%2F&amp;action_name=Emergent%20Forum%20%23ef10%20in%20Essen%3A%20Emergenz%20in%20der%20Praxis&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Dieses Forum war nicht nur durch die Inhalte, sondern auch im Stil wahrscheinlich das bisher emergenteste (kann man &#8222;emergent&#8220; steigern?). Der Schwerpunkt lag eindeutig bei den Teilnehmern und ihren Aktivitäten, in den Themenräumen, in in der Lounge und im Rock-Cafe. Um es grotesk zu überspitzen: ein Kongress mit Spitzenreferenten braucht keine Teilnehmer, um abzulaufen; das Forum hätte ohne seine Teilnehmer nicht funktioniert.</li>
<li>Wer also war da? Mit etwa 130-150 Leuten (genau gezählt hat, glaube ich, keiner &#8211; oder doch?) waren wir etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. Und geschätzte 40 % waren zum ersten Mal auf einem Forum. Die Mund-zu-Mund-Propaganda scheint zu funktionieren. Der Altersschwerpunkt lag dabei ganz deutlich zwischen gut 20 und gut 30 Jahren; darüber wurde die Luft schnell dünner.</li>
<li>Bei meiner <a title="Studientag 2007 in Hamburg" href="http://tiefebene.wordpress.com/2007/12/01/emerging-studientag-in-hamburg/" target="_self" rel="noopener noreferrer">ersten emergenten Veranstaltung</a> 2007 war ich über eine beinahe reine Männergesellschaft verwundert. Bei diesem Forum gab es ein ziemlich ausgeglichenes Geschlechterverhältnis. Für einen Landeskirchler (wir müssen ja wahrscheinlich demnächst Männerschutzgebiete einrichten) wie mich immer noch eine ungewohnte Erfahrung.</li>
<li>Das charakteristische Bild aus diesen Tagen in Essen sind für mich viele kleine und große Runden, in denen intensiv und mit wertschätzender Neugier untereinander diskutiert wird. Von Anfang an konnte man mit vielen interessanten Leuten ins Gespräch kommen, die man vorher nicht kannte. Oder bisher nur aus dem Internet (<a href="http://simondevries.posterous.com/emergent-forum" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Simon</a> und <a href="http://schleichwege.wordpress.com/2010/11/22/emergent-forum-2010/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin</a> haben das ausdrücklich reflektiert). Am intensivsten erlebt habe ich das im Plenum am Samstag Mittag (ich habe allerdings schon den Abend und den Sonntag nicht mehr miterlebt, weil ich zu Hause arbeiten musste): der große Saal summte nicht wie der buchstäbliche Bienenkorb, sondern glich mit seinem Stimmengewirr eher einem Marktplatz. Spätestens da war ich mir sicher: es hat sich gelohnt, so konsequent auf die Teilnehmenden und ihre Aktivität zu setzen. Der Ansatz, Räume bereitzustellen, in denen nicht vorhersehbare Lernprozesse ablaufen können, hat funktioniert. Ja, das war das Forum: ein Ort für unübersehbar viele Lernprozesse; ein Ermöglichungsrahmen, in dem sich Menschen gegenseitig auf vielen kleinen und großen Lernschritten begleitet haben. Und das Ganze selbstorganisiert ohne großen Apparat.</li>
<li>Dankbar waren wir aber für die großzügige Gastfreundschaft des Essener <a title="Website des Weigle-Hauses" href="http://weigle-haus.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weigle-Hauses</a>. &#8222;Wenn sich irgendwo etwas gutes Neues bewegt, dann möchten wir da dabei sein&#8220; hatte Rolf Zwick uns am ersten Abend sinngemäß begrüßt. Und das Haus war für das Forum ein beinahe perfektes Umfeld: mit der Lounge und all den vielen größeren und kleineren Räumen, in denen viele unterschiedliche Prozesse gleichzeitig Platz hatten. Dazu kamen die engagierten und freundlichen Mitglieder des Staffs, die anscheinend eine gut funktionierende Organisationskultur im Rücken haben. Und nie habe ich Tobias Klug genervt oder unfreundlich erlebt, trotz der unzähligen kleinen und großen Fragen, die an diesen Tagen bei ihm aufgelaufen sein müssen.</li>
<li>Das vierte Forum war somit eine Illustration der Emergenztheorie: soziale Systeme haben das Potential, sich selbst zu organisieren. Sie sind nicht kontrollierbar und für Überraschungen gut. Sie entwickeln sich weiter und passen sich an Veränderungen an. Es mag sein, dass es auch etwas dauert, bis sich deutlicher herausstellt, wohin die Reise geht. Emergent Deutschland bleibt spannend. Wenn man aber den Echos im Internet zuhört, hat man den Eindruck: nächstes Jahr werden noch ein paar mehr dabei sein.</li>
<li>Eben gerade lese ich noch auf der <a href="http://emergent-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website von Emergent Deutschland</a> die <a title="Kommentar von Jay Friedrichs" href="http://emergent-deutschland.de/2010/11/20/programm-emergent-forum-2010/trackback/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anfrage von Jay</a>, ob es nicht &#8211; bei aller Wertschätzung der dezentralen Formen &#8211; auch ein paar Elemente geben könnte, die das Ganze wieder stärker zusammenführen (Jay hat es nicht verdient, dass sich ein etwas merkwürdiger Kritiker an ihn angehängt hat). Das ist sicherlich eine Anregung, die in die Überlegungen zum nächsten Forum eingehen wird. Wir sind eben ein lernendes System.</li>
</ol>
<p><!-- /wp:post-content --></p>
<img decoding="async" src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Femergentes%2Femergent-deutschland-auf-dem-kirchentag-2%2F&amp;action_name=Emergent%20Forum%20%23ef10%20in%20Essen%3A%20Emergenz%20in%20der%20Praxis&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das Emergent Forum 2010 und Karl der Große</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/emergentes/das-emergent-forum-ef10-und-karl-der-grose/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 07:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA["Christentum"/Christendom]]></category>
		<category><![CDATA[Emergent Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Missionales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://tiefebene.wordpress.com/?p=402</guid>

					<description><![CDATA[Kirchengeschichte praktisch<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Femergentes%2Fdas-emergent-forum-ef10-und-karl-der-grose%2F&amp;action_name=Das%20Emergent%20Forum%202010%20und%20Karl%20der%20Gro%C3%9Fe&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" style="width: 300px;float: left;margin-right: 10px" src="http://tiefebene.files.wordpress.com/2010/11/dsc_0001.jpg" alt="Deutschlandkarte Emergent Forum" />Leider habe ich beim Emergent Forum in Essen die Deutschlandkarte mit den Heimatorten der Teilnehmer zu früh fotografiert &#8211; im Laufe des Tages ist der hier beschriebene Effekt noch deutlicher geworden. Aber auch auf diesem Bild ist er schon zu erkennen: die Herkunftsverteilung spiegelt in etwa die Missionssituation auf dem Gebiet des späteren Deutschland um etwa 800 (Kaiserkrönung Karls des Großen).</p>
<p>Im Einzelnen: Gut bestückt ist die Rheinschiene. Das ist alter christlicher Boden noch aus der Zeit des Imperium Romanum. Auch im Süden ist das Christentum seit alters hinter dem schützenden Limes früh verankert gewesen; die Missionstätigkeiten der irischen Mönche (Columban, Gallus) haben es nach der Völkerwanderung wieder neu aktiviert. In der Mitte Deutschlands (Hessen von Frankfurt bis Kassel) hat Bonifatius schon sein Werk getan. Von dort aus wird auch Thüringen beeinflusst.<br />
Spärlich hingegen sind der Norden und Osten christianisiert. Einzelne frühe Missionsstützpunkte (Hamburg, Bremen) liegen ziemlich verloren im heidnischen Gebiet. Auch in Ostfriesland hat sich der neue Glaube noch nicht so richtig durchgesetzt; das Blut des Bonifatius und seiner Mitstreiter wird erst später den Boden dort fruchtbar machen.</p>
<p>Eine relativ starke christliche Zusammenballung ist im Ruhrgebiet zu erkennen; von dort aus startete die fränkische Initiative gegen die heidnischen Sachsen. Wir stehen also an einem Scheidepunkt: sollen die Sachsen und die anderen Ostlinge mit Feuer und Schwert bekehrt werden, wie es ab 800 Karl der Große im Sachsenkrieg versuchte &#8211; oder werden wir diesmal andere Wege finden?<!-- /wp:post-content --></p>
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		<title>Emergent Deutschland auf dem Kirchentag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Faerber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 06:29:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Emergentes]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Emergent Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchentag]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Gemeinde]]></category>
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					<description><![CDATA[Geistige und praktische Neuansätze für Kirche heute<img src="//www.walterfaerber.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Femergentes%2Femergent-deutschland-auf-dem-kirchentag%2F&amp;action_name=Emergent%20Deutschland%20auf%20dem%C2%A0Kirchentag&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.walterfaerber.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #000000;line-height: 135%">Der ökumenische Kirchentag in München hat begonnen, und kurzfristig werde ich jetzt auch mitmachen. Um <em>emerging church</em> geht es bei einem Forum im &#8222;Zentrum Zukunft der Kirche vor Ort&#8220; am Samstag um 16 Uhr (Ort: Friedenskirche, Frauenlobstr. 5). Emergent Deutschland stellt die Referenten (Peter Aschoff, Daniel Ehniss, Walter Faerber, Daniel Hufeisen, Dominik Sikinger, Tobias Faix), die &#8222;<em>Geistige und praktische Neuansätze für Kirche heute&#8220; </em>beschreiben werden<em>. </em><a href="http://www.oekt.de/no_cache/programm/programmdatenbank.html?tx_saltpgh_pi1%5BshowUid%5D=253" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> findet man die Veranstaltung im Programm des Kirchentages.</p>
<p style="color: #000000;line-height: 135%">Ich werde dabei praktische Neuansätze aus der Volkskirche beschreiben: die Gruppen mittlerer Größe, die bei uns, aber auch in manchen anderen Gemeinden entstanden sind. Und die Ansätze zur Alltagsspiritualität, die wir in der letzten Zeit entwickelt haben. Lesern meines Blogs dürften diese Themen nicht unbekannt sein. Wenn du auch in München bist: Herzliche Einladung, Emergent Deutschland life kennenzulernen. Vielleicht sehen wir uns ja am Samstag (wieder).</p>
<p><!-- /wp:post-content --></p>
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