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	Kommentare zu: Biblische Spiritualität: Im Rhythmus der Psalmen	</title>
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	<description>Texte aus der norddeutschen Tiefebene</description>
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		<title>
		Von: Walter		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/auslegung/psalm000_01biblische-spiritualitaet-im-rhythmus-der-psalmen/#comment-271</link>

		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2013 06:33:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.walterfaerber.de/auslegung/psalm000_01biblische-spiritualitaet-im-rhythmus-der-psalmen/#comment-267&quot;&gt;IWe&lt;/a&gt;.

Als Vorzug des Bildes vom weißen und schwarzen Feuer sehe ich, dass dabei der Zwischenraum und die Begrenzungen, die ihn ermöglichen, besser aufeinander bezogen sind. So dass also deutlicher herauskommt, dass die unverfügbare Präsenz gerade in einem irdischen, materiellen Rahmen geschieht. Auf diese Weise muss man nicht, wie es gerade in der lutherischen Tradition oft geschieht, das &quot;Machbare&quot; und das &quot;nicht Machbare&quot; gegeneinander stellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.walterfaerber.de/auslegung/psalm000_01biblische-spiritualitaet-im-rhythmus-der-psalmen/#comment-267">IWe</a>.</p>
<p>Als Vorzug des Bildes vom weißen und schwarzen Feuer sehe ich, dass dabei der Zwischenraum und die Begrenzungen, die ihn ermöglichen, besser aufeinander bezogen sind. So dass also deutlicher herauskommt, dass die unverfügbare Präsenz gerade in einem irdischen, materiellen Rahmen geschieht. Auf diese Weise muss man nicht, wie es gerade in der lutherischen Tradition oft geschieht, das &#8222;Machbare&#8220; und das &#8222;nicht Machbare&#8220; gegeneinander stellen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: IWe		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/auslegung/psalm000_01biblische-spiritualitaet-im-rhythmus-der-psalmen/#comment-270</link>

		<dc:creator><![CDATA[IWe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2013 10:02:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich möchte in Hinblick auf die Psalmen noch ein anderes Bild, das mir in den letzten Jahren sehr wichtig geworden ist, ins Spiel bringen - nämlich das der BRÜCKE.
Auf diese Spur hat mich Wilhelm Bruners, ein katholischer Priester und Lyriker mit einem seiner Gedichte gebracht:

&lt;b&gt;Nach morgendlichem
Gang über die 
Psalmenbrücke

drehe ich mich nicht 
mehr um die eigene 
Achse.

Ich atme die alten
Heilsworte in meine 
Tagängste

und bin 
guter Hoffnung.&lt;/b&gt;

(Wilhelm Bruners, Verabschiede die Nacht. Gedichte, Erzählungen, Meditationen, Biblisches, Düsseldorf, 1999, S. 27)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte in Hinblick auf die Psalmen noch ein anderes Bild, das mir in den letzten Jahren sehr wichtig geworden ist, ins Spiel bringen &#8211; nämlich das der BRÜCKE.<br />
Auf diese Spur hat mich Wilhelm Bruners, ein katholischer Priester und Lyriker mit einem seiner Gedichte gebracht:</p>
<p><b>Nach morgendlichem<br />
Gang über die<br />
Psalmenbrücke</p>
<p>drehe ich mich nicht<br />
mehr um die eigene<br />
Achse.</p>
<p>Ich atme die alten<br />
Heilsworte in meine<br />
Tagängste</p>
<p>und bin<br />
guter Hoffnung.</b></p>
<p>(Wilhelm Bruners, Verabschiede die Nacht. Gedichte, Erzählungen, Meditationen, Biblisches, Düsseldorf, 1999, S. 27)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: IWe		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/auslegung/psalm000_01biblische-spiritualitaet-im-rhythmus-der-psalmen/#comment-269</link>

		<dc:creator><![CDATA[IWe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2013 09:39:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich finde den Begriff &quot;leerer Raum&quot; auch noch nicht das &quot;Gelbe vom Ei&quot;, aber vermutlich aus anderen Gründen als Sie:

1. Ist es nicht wirklich ein leerer Raum, sondern das schwarze und das weiße Feuer bedingen und ergänzen sich gegenseitig. Das eine geht ohne das andere nicht, und in diesem weißen Feuer liegt eine riesige Potentialität, nämlich die, der jeweiligen Neuauslegung bzw. Aktualisierung in die gegenwärtige Situation hinein.

Die jüdische Tradition geht davon aus, daß der Text der Torah (und für die Psalmen gilt entsprechendes):
1. ein heiliger Text
2. ein vollständiger Text (nicht zu viel, nicht zu wenig, jeder Buchstabe hat eine Bedeutung)
3. ein aktueller (also immer zu aktualieirender Text ins Jetzt und Heute)
ist.

In unserer Gesellschaft, die in der Alltagskultur - besonders hier in der Großstadt - immer stärker von Versatzstücken des Buddhismus geprägt wird, halte ich den Begriff der &quot;Leere&quot; für problematisch, weil er auf das &quot;NICHTS&quot; verweist und deshalb mißverstanden werden kann. Und genau das ist nicht der Duktus der jüdischen Tradition, und wie ich sie bis jetzt kennengelernt hat, auch nicht der christlichen Tradition.

Es geht also eher um &quot;Zwischenräume&quot; als um &quot;Leerräume&quot;.

Die Analogie zum Schabbat finde ich insofern schwierig, weil das Judentum - auch wenn es die örtliche Manifestation des Tempels gab - keine Religion des &quot;Raumes&quot;, ist, sondern es - wie Abraham Heschel in seinem Buch über den Schabbat schreibt - um die Heiligkeit der Zeit geht.

Was Ihr Bild von den Gestirnen angeht, würde ich die Analogie dann eher in der Flugbahn einer Elipse sehen, die zwei Brennpunkte hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den Begriff &#8222;leerer Raum&#8220; auch noch nicht das &#8222;Gelbe vom Ei&#8220;, aber vermutlich aus anderen Gründen als Sie:</p>
<p>1. Ist es nicht wirklich ein leerer Raum, sondern das schwarze und das weiße Feuer bedingen und ergänzen sich gegenseitig. Das eine geht ohne das andere nicht, und in diesem weißen Feuer liegt eine riesige Potentialität, nämlich die, der jeweiligen Neuauslegung bzw. Aktualisierung in die gegenwärtige Situation hinein.</p>
<p>Die jüdische Tradition geht davon aus, daß der Text der Torah (und für die Psalmen gilt entsprechendes):<br />
1. ein heiliger Text<br />
2. ein vollständiger Text (nicht zu viel, nicht zu wenig, jeder Buchstabe hat eine Bedeutung)<br />
3. ein aktueller (also immer zu aktualieirender Text ins Jetzt und Heute)<br />
ist.</p>
<p>In unserer Gesellschaft, die in der Alltagskultur &#8211; besonders hier in der Großstadt &#8211; immer stärker von Versatzstücken des Buddhismus geprägt wird, halte ich den Begriff der &#8222;Leere&#8220; für problematisch, weil er auf das &#8222;NICHTS&#8220; verweist und deshalb mißverstanden werden kann. Und genau das ist nicht der Duktus der jüdischen Tradition, und wie ich sie bis jetzt kennengelernt hat, auch nicht der christlichen Tradition.</p>
<p>Es geht also eher um &#8222;Zwischenräume&#8220; als um &#8222;Leerräume&#8220;.</p>
<p>Die Analogie zum Schabbat finde ich insofern schwierig, weil das Judentum &#8211; auch wenn es die örtliche Manifestation des Tempels gab &#8211; keine Religion des &#8222;Raumes&#8220;, ist, sondern es &#8211; wie Abraham Heschel in seinem Buch über den Schabbat schreibt &#8211; um die Heiligkeit der Zeit geht.</p>
<p>Was Ihr Bild von den Gestirnen angeht, würde ich die Analogie dann eher in der Flugbahn einer Elipse sehen, die zwei Brennpunkte hat.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Walter		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/auslegung/psalm000_01biblische-spiritualitaet-im-rhythmus-der-psalmen/#comment-268</link>

		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2013 22:25:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, daran habe ich auch schon gedacht. Wobei das Feuer ja etwas ist, was in dem leeren Raum auflodern soll und deshalb von ihm zu unterscheiden ist. Allerdings gefällt mir die Formulierung &quot;leerer Raum&quot; noch nicht ganz; sie ist ein bisschen zu theatralisch. Aber im Moment fällt mir noch nichts Besseres ein. Es ist halt in Analogie zum Tempel und zum Sabbat gedacht.
Bei den beiden Sätzen eines Psalm-Parallelismus könnte man auch an zwei Gestirne denken, die um den gemeinsamen - virtuellen - Schwerpunkt kreisen. Wie finden Sie dieses Bild?
Herzliche Grüße nach Berlin!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, daran habe ich auch schon gedacht. Wobei das Feuer ja etwas ist, was in dem leeren Raum auflodern soll und deshalb von ihm zu unterscheiden ist. Allerdings gefällt mir die Formulierung &#8222;leerer Raum&#8220; noch nicht ganz; sie ist ein bisschen zu theatralisch. Aber im Moment fällt mir noch nichts Besseres ein. Es ist halt in Analogie zum Tempel und zum Sabbat gedacht.<br />
Bei den beiden Sätzen eines Psalm-Parallelismus könnte man auch an zwei Gestirne denken, die um den gemeinsamen &#8211; virtuellen &#8211; Schwerpunkt kreisen. Wie finden Sie dieses Bild?<br />
Herzliche Grüße nach Berlin!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: IWe		</title>
		<link>https://www.walterfaerber.de/auslegung/psalm000_01biblische-spiritualitaet-im-rhythmus-der-psalmen/#comment-267</link>

		<dc:creator><![CDATA[IWe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2013 20:37:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach unserem Gespräch über die Psalmen habe ich noch etwas nachgedacht. Was Sie als &quot;leeren Raum&quot; bezeichnen, nennt die jüdische Tradition &quot;weißes F.euer&quot;. Ich habe das in einem Blogeintrag näher erklärt und wie das Verhältnis zwischen schwarzem F.euer (Text) und dem weißen F.euer (Zwischenräume) ist:

http://bibliologberlin.wordpress.com/2011/10/03/frage-7-schwarzes-feuer-weises-feuer/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unserem Gespräch über die Psalmen habe ich noch etwas nachgedacht. Was Sie als &#8222;leeren Raum&#8220; bezeichnen, nennt die jüdische Tradition &#8222;weißes F.euer&#8220;. Ich habe das in einem Blogeintrag näher erklärt und wie das Verhältnis zwischen schwarzem F.euer (Text) und dem weißen F.euer (Zwischenräume) ist:</p>
<p><a href="http://bibliologberlin.wordpress.com/2011/10/03/frage-7-schwarzes-feuer-weises-feuer/" rel="nofollow ugc">http://bibliologberlin.wordpress.com/2011/10/03/frage-7-schwarzes-feuer-weises-feuer/</a></p>
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